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Niederelbe-Forum » Soziale Fragen » HartzIV-Forum » Union will Hartz IVler zu Zeitarbeit zwingen » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Lui Lui ist männlich
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Union will Hartz IVler zu Zeitarbeit zwingen Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Der Mttelstandsflügel der Union will die Daumenschrauben bei Hartz IVlern anziehen.
Demnach sollen Langzeitarbeitslose zu Einsätzen in Zeitarbeitfirmen gezwungen werden und sich dort weiterbilden.
Auch das Bundesverfassungsgericht hat sich noch einmal in die Hartz IV Debatte eingeschaltet.

http://www.welt.de/wirtschaft/article701...it-zwingen.html

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.

06.04.2010 21:12 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
Markus Kenn
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Wer Hartz IV bekommt, muss jede Arbeit annehmen, die zumutbar ist, und die Zumutbarkeitskritierien sind sehr rabiat. Wer eine Stelle nicht antritt, bekommt empfindliche Kürzungen. Manche hängen in zwei Maßnahmen: Sie müssen einen Ein-Euro-Job machen und zu einem Jobcoach; die Zeit beim Jobcoach wird nicht durchbezahlt.

07.04.2010 16:03
Günter Günter ist männlich
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Daran kann man gut erkennen, wie wenig Ahnung die Damen und Herren der Mittelstandsvereinigung der Union von der Materie haben!

Was sie fordern, ist schon lange Realität bei den ARGEn und wird schon seit vielen Jahren konkret umgesetzt!

Wie wenig Ahnung diese Damen und Herren von der CDU doch davon haben, was wirklich an der Basis passiert!!!

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Liebe Grüße winke
Günter



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07.04.2010 16:20 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
Quark Quark ist männlich
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Zur Ehrenrührung muss man aber schon darauf hinweisen, dass der Text "will die Daumenschrauben anziehen" von der Internetseite kommt. Im Artikel selbst wird darauf nicht noch einmal eingegangen. Dort steht nur, dass man den Leiharbeitsmarkt als Fortbildungsmöglichkeit für schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose nutzen kann.

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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt

07.04.2010 16:29 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
Günter Günter ist männlich
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Zitat:
Original von Quark
Zur Ehrenrührung muss man aber schon darauf hinweisen, dass der Text "will die Daumenschrauben anziehen" von der Internetseite kommt. Im Artikel selbst wird darauf nicht noch einmal eingegangen. Dort steht nur, dass man den Leiharbeitsmarkt als Fortbildungsmöglichkeit für schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose nutzen kann.


Richtig, Quark, nur "nutzt" man den Leiharbeitsmarkt ja schon volles Rohr, um HartzIVler aus der Statistik zu kriegen (Aufstocker gelten ja nicht mehr als arbeitslos).

Das mit der Fortbildungsmöglichkeit für schwer vermittelbare Langzeitarbeitslose dürfte aber ein tot geborenes Kind sein. Denn die zeitarbeitsfirmen stzten die meisten Mitarbeiter doch weit unter Qualifikation ein. Und bezahlten dann Arbeitslsoe, die über eine Ausbildung und eine jahrelange Berfuspraxis verfügen, als Ungelernte.

Das ist übrigens auch hier in der Samtgemeinde gängige Praxis (Namen von Firmen nenne ich jetzt aber lieber nicht, ich hab nicht einen so guten Anwalt wie der Gerd! großes Grinsen )

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07.04.2010 17:05 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
Niclas Niclas ist männlich
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Zitat:
Original von Günter
Daran kann man gut erkennen, wie wenig Ahnung die Damen und Herren der Mittelstandsvereinigung der Union von der Materie haben!

Was sie fordern, ist schon lange Realität bei den ARGEn und wird schon seit vielen Jahren konkret umgesetzt!

Wie wenig Ahnung diese Damen und Herren von der CDU doch davon haben, was wirklich an der Basis passiert!!!


konkret umgesetzt?

sehe ich nicht so. daher ist der appell der MIT völlig ok.

günter, darüber hatten wir doch schon, wenn ich mich nicht irre, in dem beitrag über arno dübel disskutiert, oder?

08.04.2010 12:41 Niclas ist offline Email an Niclas senden Beiträge von Niclas suchen Nehmen Sie Niclas in Ihre Freundesliste auf
Günter Günter ist männlich
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Dieser Herr Düvel gehört zu einer absoluten Minderheit. Die meisten ALG2-Empfänger wollen gerne arbeiten!

Aber richtig arbeiten, das bedeut anständige Arbeit = anständiges Geld!

Nicht diese von Schröder und Clement erfundene Ausbeutungspraxis, wo der fleißige Arbeitnehemer voll arbeitet und trotzdem einen so niedrigen Lohn erhält, dass er weiterhin zur ARGE gehen muss!

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08.04.2010 17:09 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
Markus Kenn
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Zeitarbeit, um Arbeitslosigkeit zu beenden, ist ja eigentlich eine gute Idee, aber nicht zu Hungerlöhnen. Was bringt es denn, wenn die Leute, die Vollzeit malochen gehen, beim Amt noch betteln müssen, damit sie die Miete, den Strom, die Heizung und das Essen bezahlt bekommen?

Frankreich macht es da besser: Zeitarbeitnehmer bekommen denselben Lohn wie die Festangestellten plus einen Flexibilitätszuschlag von 10 %, weil sie ja jederzeit woanders eingesetzt werden können und schneller entlassen werden können. Das schützt vor Missbrauch.

08.04.2010 17:36
Quark Quark ist männlich
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Was bringt es denn, wenn die Leute, die Vollzeit malochen gehen, beim Amt noch betteln müssen, damit sie die Miete, den Strom, die Heizung und das Essen bezahlt bekommen?


Der 'Hungerlohn' zu dem die Menschen dort arbeiten muss nicht von der Gemeinschaft bezahlt werden, sondern nur die Miete, der Strom, die Heizung und das Essen. cool

Das Grundprinzip ist immer noch, dass jeder durch eigene Arbeit seinen Lebensunterhalt bestreiten muss.

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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Quark am 08.04.2010 18:09.

08.04.2010 18:07 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
Markus Kenn
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Zitat:
Original von Quark
Zitat:
Original von Markus Kenn
Was bringt es denn, wenn die Leute, die Vollzeit malochen gehen, beim Amt noch betteln müssen, damit sie die Miete, den Strom, die Heizung und das Essen bezahlt bekommen?


Der 'Hungerlohn' zu dem die Menschen dort arbeiten muss nicht von der Gemeinschaft bezahlt werden, sondern nur die Miete, der Strom, die Heizung und das Essen. cool

Das Grundprinzip ist immer noch, dass jeder durch eigene Arbeit seinen Lebensunterhalt bestreiten muss.


Auch ich bin für dieses Grundprinzip, doch was ist, wenn man den Menschen durch Hungerlöhne diese Möglichkeit nimmt? Es kann und darf doch nicht sein, dass man in einer Vollzeitstelle sich nicht einmal selbst ernähren kann, geschweige denn noch seine Familie! Löhne im Wachgewerbe von 5 Euro brutto (!), in denen man noch ohne jegliche Aufwandsentschädigung mit dem eigenen Fahrzeug Streife zu fahren hat, sind doch haarsträubend!

Es ist auch nicht einsehbar, dass Supermärkte sich fast ausschliesslich mit 400-Euro-Kräften arbeitsmässig eindecken, damit sie die Sozialbeiträge sparen. In der Gastronomie werden nur noch selten Tariflöhne gezahlt, obwohl dieser schon sehr niedrig ist.

Dabei könnte man hier etwas tun, was beiden - Arbeitnehmern und Arbeitgebern zugute käme: Provisions- und Prämienzahlungen. Das würde auch den Gewinn für die Unternehmen steigern.

Wohlgemerkt: Ich stimme Deinen Ausführungen zu!

Aber man muss den Menschen dann auch einen entsprechenden Lohn zahlen, sonst ist das Grundprinzip illusorischÄ!

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Markus Kenn am 08.04.2010 18:41.

08.04.2010 18:40
Günter Günter ist männlich
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Und so sieht die Realität in Deutschland wirklich aus:

Dumping-Löhne

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08.04.2010 18:50 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
Quark Quark ist männlich
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Auch ich bin für dieses Grundprinzip, doch was ist, wenn man den Menschen durch Hungerlöhne diese Möglichkeit nimmt? Es kann und darf doch nicht sein, dass man in einer Vollzeitstelle sich nicht einmal selbst ernähren kann, geschweige denn noch seine Familie! Löhne im Wachgewerbe von 5 Euro brutto (!), in denen man noch ohne jegliche Aufwandsentschädigung mit dem eigenen Fahrzeug Streife zu fahren hat, sind doch haarsträubend!

Welches Grundprinzip wird den Menschen genommen? das Prinzip durch eigene Arbeit ein Teil seines Lebensunterhaltes zu bestreiten jedenfalls nicht. Ich finde die Bezahlung in den von Dir genannten Branchen auch nicht okay, aber es ist immer noch besser, als zu hause jeden Monat auf das Geld vom Staat zu warten, weil man ja sonst nur Arbeit zu 'Hungerlöhnen' bekommt. Das wird sich kein Staat auf ewig leisten können.

Zitat:
Original von Markus Kenn
Es ist auch nicht einsehbar, dass Supermärkte sich fast ausschliesslich mit 400-Euro-Kräften arbeitsmässig eindecken, damit sie die Sozialbeiträge sparen. In der Gastronomie werden nur noch selten Tariflöhne gezahlt, obwohl dieser schon sehr niedrig ist.

Auch für 400-Euro Kräfte werden pauschale Sozialbeiträge gezahlt. Hier spart also niemand, es ist vielmehr so, dass hier Rentenversicherungsbeiträge gezahlt werden für Leistungen, die niemand abrufen kann, weil es dafür keinen Gegenwert gibt.

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08.04.2010 18:57 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
Markus Kenn
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Sicher ist es besser, wenigstens etwas zum eigenen Lebensunterhalt dazuzuverdienen als gar nichts, aber ganz eng wird es, wenn es zu einem Verlustgeschäft wird: Den Wachjob habe ich vom Arbeitsamt angeboten bekommen. Ich hätte maximal 700 Euro brutto (!) verdient), hätte aber durch die Streifenfahrten und die Fahrt zur Arbeit im Monat mindestens 400 Euro verfahren.

Gegen Hungerlöhne helfen Mindestlöhne und gescheite Tarifverträge. Das wäre sinnvoller als Aufstockung, sonst geht an den Dumpinglöhnen nicht nur der Staat kaputt, der ja die Leute doch noch durchziehen muss, sondern am Ende auch die Wirtschaft und selbst die Unternehmen, die ja selbst am Ast sägen, auf dem sie sitzen. Henry Ford, ein "Turbokapitalist", sagte dazu: "Autos kaufen keine Autos!". Er bezahlte seine Leute gescheit.

Bei 400-Euro-Kräften sind die Pauschalen sehr niedrig. Sprich: Es wird hier an den Sozialbeiträgen gespart.

08.04.2010 19:02
Markus Kenn
Gast


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Ich bin mal den Link von Günter durchgegangen und kenne Einiges:

Ich war z. B. Wachmann; 300 Stunden im Monat waren normal. Überstundenzuschläge wurden nicht bezahlt. Man hatte nur eine Diensthose; eine weitere hatte man sich gefälligst selbst zu kaufen.

Viele Wachunternehmen ziehen den Lehrgang §34A GewO für das Wachgewerbe vom Lohn ab, falls er nicht von vornherein vorhanden sien muss. Mehr noch: Die Zeit, die man im Lehrgang verbringt, wird nicht als Arbeitszeit anerkannt und wird nicht bezahlt, und das bei miesen Stundenlöhnen.

Ein Hotel bot mir eine Stelle als Night Auditor für 500 Euro schwarz (!). Ich hätte im Monat mindestens 240 Stunden arbeiten müssen; abzüglich der Fahrtkosten hätte ich einen Stundenlohn von weniger als 1,40 (!) gehabt. Abgesehen davon hätte ich mich strafbar gemacht und hätte meinen Lohn bei Nichtzahlung nicht einklagen können.

Das ist Realität in Deutschland.

08.04.2010 19:08
Quark Quark ist männlich
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Das ist Realität in Deutschland.


Ist das die Realität, oder sind das die schwarzen Schafe? Denn die von Dir geschilderten Arbeitszeiten - auch wenn ich Deine Geschichte glaube - widersprechen sämtlichen Arbeitszeitgesetzen. Wer sich das als Arbeitgeber traut, muss schon 'ne gehörige Portion Mut haben. Stell Dir doch nur mal vor, nach so'ner Schicht passiert auf dem Weg nach Hause was. Mal im Betrieb ganz zu vergessen. Was meinst Du, was die BG dazu sagen würde. Oder das GAA.

75 bzw. 60 Stunden / Woche als Angestellter - ein Unternehmer, der so seine Personalpolitik betreibt wird niemals lange im Gewerbe bleiben. Da gibt es genügend andere in der Branche, die nichts lieber tun, als ihn anzuschwärzen um einen Konkurrenten weniger zu haben.

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08.04.2010 23:00 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
Lui Lui ist männlich
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Zitat:
Original von Niclas
......daher ist der appell der MIT völlig ok.


Das kann doch nun wiklich nicht dein Ernst sein.
Tust du nur so oder bist du auch so?

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09.04.2010 02:08 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
Grubendol Grubendol ist männlich
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Zitat:
Die Mittelschicht betrügt sich selbst
Ein Gastkommentar von Ulrike Herrmann
Die deutsche Mittelschicht stellt die meisten Wähler, verliert aber immer mehr politischen Einfluss. Schuld ist das Bürgertum selbst: Es grenzt sich von den Armen ab, wähnt sich an der Seite der Vermögenden - und stärkt damit genau jene, die sich auf seine Kosten bereichern.
(...)
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziale...,687760,00.html

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"So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
-----
Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!

09.04.2010 03:48 Grubendol ist offline Beiträge von Grubendol suchen Nehmen Sie Grubendol in Ihre Freundesliste auf
Niclas Niclas ist männlich
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Frankreich macht es da besser: Zeitarbeitnehmer bekommen denselben Lohn wie die Festangestellten plus einen Flexibilitätszuschlag von 10 %, weil sie ja jederzeit woanders eingesetzt werden können und schneller entlassen werden können. Das schützt vor Missbrauch.


das würde ich auch in deutschland begrüßen, aber selbst bei der JU beiße ich da auf granit.

09.04.2010 08:28 Niclas ist offline Email an Niclas senden Beiträge von Niclas suchen Nehmen Sie Niclas in Ihre Freundesliste auf
Markus Kenn
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Zitat:
Original von Quark
Zitat:
Original von Markus Kenn
Das ist Realität in Deutschland.


Ist das die Realität, oder sind das die schwarzen Schafe? Denn die von Dir geschilderten Arbeitszeiten - auch wenn ich Deine Geschichte glaube - widersprechen sämtlichen Arbeitszeitgesetzen. Wer sich das als Arbeitgeber traut, muss schon 'ne gehörige Portion Mut haben. Stell Dir doch nur mal vor, nach so'ner Schicht passiert auf dem Weg nach Hause was. Mal im Betrieb ganz zu vergessen. Was meinst Du, was die BG dazu sagen würde. Oder das GAA.

75 bzw. 60 Stunden / Woche als Angestellter - ein Unternehmer, der so seine Personalpolitik betreibt wird niemals lange im Gewerbe bleiben. Da gibt es genügend andere in der Branche, die nichts lieber tun, als ihn anzuschwärzen um einen Konkurrenten weniger zu haben.


Leider sind das im Wachgewerbe keine schwarzen Schafe, sondern es ist dort die Normalität.

Im Wachgewerbe ist das üblich, dass man solange malocht, und auch die Gastronomie beutet ihre Leute ganz schön aus; dort sind auch zwölf Stunden üblich, und viele Betriebe - insbesondere Saisonbetriebe - arbeiten mit der Sechstagewoche. Leider spuckt die Konkurrenz einander nicht ins Essen, den Arbeitnehmern und den Kunden zum Nachteil.

Was das Wachgewerbe angeht: Viele Sicherheitsunternehmen bewerben sich um öffentliche Aufträge wie bei der Bundeswehr, und dort entscheidet meist der Preis und nicht die Qualität darüber, wer den Zuschlag bekommt, auch wenn die Bundeswehr verlangt, dass zumindests die Tarifverträge eingehalten werden.

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09.04.2010 16:44
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Zitat:
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Zitat:
Original von Markus Kenn
Frankreich macht es da besser: Zeitarbeitnehmer bekommen denselben Lohn wie die Festangestellten plus einen Flexibilitätszuschlag von 10 %, weil sie ja jederzeit woanders eingesetzt werden können und schneller entlassen werden können. Das schützt vor Missbrauch.


das würde ich auch in deutschland begrüßen, aber selbst bei der JU beiße ich da auf granit.


Wie soll denn das laufen? Wenn die Zeitarbeitnehmer das gleiche Gehalt bekommen, wie die Festangestellten in einer Firma, was soll denn dann noch die Zeitarbeitsfirma verdienen? Nichts? Welche Firma arbeitet denn für 0,00 Euro? Und wenn die Zeitarbeitsfirma noch was verdienen will, also mehr Geld für festangestellte Arbeiter nimmt, welches Interesse soll bei den Betrieben bestehen, Zeitarbeitsfirmen und nicht befristete Arbeitnehmer einzustellen? Der Ansatz ist doch Quatsch.

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09.04.2010 17:33 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Quark
Wie soll denn das laufen? Wenn die Zeitarbeitnehmer das gleiche Gehalt bekommen, wie die Festangestellten in einer Firma, was soll denn dann noch die Zeitarbeitsfirma verdienen? Nichts? Welche Firma arbeitet denn für 0,00 Euro? Und wenn die Zeitarbeitsfirma noch was verdienen will, also mehr Geld für festangestellte Arbeiter nimmt, welches Interesse soll bei den Betrieben bestehen, Zeitarbeitsfirmen und nicht befristete Arbeitnehmer einzustellen? Der Ansatz ist doch Quatsch.


Nun, in Frankreich zahlt der Arbeitgeber für einen Zeitarbeiter unterm Strich mehr pro Stunde als wie für einen fest angestellten Mitarbeiter. So kommt der Gewinn der Leiharbeitsfirma zustande. Dafür - und das ist der Vorteil des Arbeitgebers - kann er den Zeitarbeiter jederzeit kurzfristig wegschicken und wiederholen, was ihm bei einem Festangestellten nicht möglich ist. (Das war ja auch der eigentliche Hintergrund, als die Leiharbeit vor über 30 Jahren erfunden wurde.)

Dieser Vorteil allein reicht dem deutschen Gesetzgeber leider nicht. In Deutschland sollen die Leiharbeiter halt zusätzlich noch kräftig ausgebeutet werden! böse

Hier wehrt sich ja auch keiner wirklich!

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09.04.2010 17:39 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Günter
Nun, in Frankreich zahlt der Arbeitgeber für einen Zeitarbeiter unterm Strich mehr pro Stunde als wie für einen fest angestellten Mitarbeiter. Dafür - und das ist der Vorteil des Arbeitgebers - kann er den Zeitarbeiter jederzeit kurzfristig wegschicken und wiederholen, was ihm bei einem Festangestellten nicht möglich ist.


Wenn ich kurzfristig Personalbedarf habe, brauche ich keine Zeitarbeit in diesem Fall, sondern stelle die Leute befristet ein. Gib mal 'ne Stellenanzeige auf, Du findest sofort genügend Leute, die anfangen würden. Den einzigen Vorteil, den ich vielleicht erkennen würde, wäre, dass ich bei länger dauernden Beschäftigungen keine Lohnfortzahlung leisten müsste. Aber das wäre der Tod für die Zeitarbeitsbranche. Ergo noch mehr Arbeitslose und Hartz-IV Empfänger.

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09.04.2010 17:43 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
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Original von Quark
Wenn ich kurzfristig Personalbedarf habe, brauche ich keine Zeitarbeit in diesem Fall, sondern stelle die Leute befristet ein. Gib mal 'ne Stellenanzeige auf, Du findest sofort genügend Leute, die anfangen würden. Den einzigen Vorteil, den ich vielleicht erkennen würde, wäre, dass ich bei länger dauernden Beschäftigungen keine Lohnfortzahlung leisten müsste. Aber das wäre der Tod für die Zeitarbeitsbranche. Ergo noch mehr Arbeitslose und Hartz-IV Empfänger.


Noch mehr Arbeitslose und Hartz-IV Empfänger? Würde sich der Unternehmer selber ans Band stellen? großes Grinsen Oder wer würde die anfallende Arbeit denn dann erledigen?

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09.04.2010 17:47 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Original von Markus Kenn
Frankreich macht es da besser: Zeitarbeitnehmer bekommen denselben Lohn wie die Festangestellten plus einen Flexibilitätszuschlag von 10 %, weil sie ja jederzeit woanders eingesetzt werden können und schneller entlassen werden können. Das schützt vor Missbrauch.


das würde ich auch in deutschland begrüßen, aber selbst bei der JU beiße ich da auf granit.


Wie soll denn das laufen? Wenn die Zeitarbeitnehmer das gleiche Gehalt bekommen, wie die Festangestellten in einer Firma, was soll denn dann noch die Zeitarbeitsfirma verdienen? Nichts? Welche Firma arbeitet denn für 0,00 Euro? Und wenn die Zeitarbeitsfirma noch was verdienen will, also mehr Geld für festangestellte Arbeiter nimmt, welches Interesse soll bei den Betrieben bestehen, Zeitarbeitsfirmen und nicht befristete Arbeitnehmer einzustellen? Der Ansatz ist doch Quatsch.


Die Zeitarbeitsfirmen in Frankreich machen ja auch Gewinn. Und Betriebe, die wirklich Zeitarbeiter brauchen, weil es Auftragsspitzen gibt oder Termine drücken, werden darauf zurück greifen, aber Zeitarbeit ist dann nicht mehr die Regel. Der "Quatsch" hat sich in Frankreich jedenfalls bewährt.

Ach ja: Bewerber dürfen in Unternehmen zur Probe arbeiten und Praktika absolvieren, ohne Entgelt, versteht sich. Und wenn man dann einen Praktikanten "verschlissen" hat, dann kommt der Nächste, damit das Unternehmen Geld spart. Dieser Ansatz macht doch erst recht keinen Sinn.

09.04.2010 17:55
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Original von Markus Kenn
Ach ja: Bewerber dürfen in Unternehmen zur Probe arbeiten und Praktika absolvieren, ohne Entgelt, versteht sich. Und wenn man dann einen Praktikanten "verschlissen" hat, dann kommt der Nächste, damit das Unternehmen Geld spart. Dieser Ansatz macht doch erst recht keinen Sinn.


Für den Unternehmer schon. Augenzwinkern Der hat ja nicht nur eine kostenlose Arbeitskraft, sondern bekommt oftmals zusätzlich noch eine Aufwandsentschädigung in höhe von mehreren hundert € von der ARGE!

Ja, ist denn schon Weihnachten? großes Grinsen

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09.04.2010 18:01 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Original von Günter

Noch mehr Arbeitslose und Hartz-IV Empfänger? Würde sich der Unternehmer selber ans Band stellen? großes Grinsen Oder wer würde die anfallende Arbeit denn dann erledigen?


Wer ist denn in den Häfen in Bremerhaven und Hamburg bei der Wirtschaftskrise als erstes gegangen? Doch nicht die Festangestellten, sondern die Zeitarbeiter. Ich meine die Arbeitslosen und Hartz-IV Empfänger, die vorher in den Zeitarbeitsfirmen gearbeitet haben.

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09.04.2010 18:21 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
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Original von Markus Kenn

Die Zeitarbeitsfirmen in Frankreich machen ja auch Gewinn. Und Betriebe, die wirklich Zeitarbeiter brauchen, weil es Auftragsspitzen gibt oder Termine drücken, werden darauf zurück greifen, aber Zeitarbeit ist dann nicht mehr die Regel. Der "Quatsch" hat sich in Frankreich jedenfalls bewährt.


Woher weißt Du das? Wie kann man die deutsche Situation denn mit einem europäischen Staat überhaupt vergleichen? Gibt es dort ein soziales Netz, wie in Deutschland? Gibt es dort derartig hohe Sozialversicherungsbeiträge oder Steuern? Gibt es überhaupt Hartz-IV, das die Leute zwingt, auch Arbeiten zu nehmen, die weit unterhalb der eigenen Qualifikation sind?

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Original von Quark
Wer ist denn in den Häfen in Bremerhaven und Hamburg bei der Wirtschaftskrise als erstes gegangen? Doch nicht die Festangestellten, sondern die Zeitarbeiter. Ich meine die Arbeitslosen und Hartz-IV Empfänger, die vorher in den Zeitarbeitsfirmen gearbeitet haben.


Nun, das war ja die konkrete Situation, wo die anfallende Arbeit aufgrund der Krise real weggefallen ist. Darum ging es oben doch aber gar nicht. smile

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Original von Günter
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Original von Quark
Wer ist denn in den Häfen in Bremerhaven und Hamburg bei der Wirtschaftskrise als erstes gegangen? Doch nicht die Festangestellten, sondern die Zeitarbeiter. Ich meine die Arbeitslosen und Hartz-IV Empfänger, die vorher in den Zeitarbeitsfirmen gearbeitet haben.


Nun, das war ja die konkrete Situation, wo die anfallende Arbeit aufgrund der Krise real weggefallen ist. Darum ging es oben doch aber gar nicht. smile


Es ging doch darum, dass ich der Meinnung bin, wenn die Zeitarbeitnehmer das gleiche Geld bekommen (oder sogar noch mehr), würde es keine Zeitarbeitsbranche mehr geben. Und das Beispiel aus den Häfen zeigt nur, wie 'flexibel' die Auftraggeber auf derartige Sitautionen reagieren.

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Ich bin mal den Link von Günter durchgegangen und kenne Einiges:

Ich war z. B. Wachmann; 300 Stunden im Monat waren normal. Überstundenzuschläge wurden nicht bezahlt. Man hatte nur eine Diensthose; eine weitere hatte man sich gefälligst selbst zu kaufen.

Viele Wachunternehmen ziehen den Lehrgang §34A GewO für das Wachgewerbe vom Lohn ab, falls er nicht von vornherein vorhanden sien muss. Mehr noch: Die Zeit, die man im Lehrgang verbringt, wird nicht als Arbeitszeit anerkannt und wird nicht bezahlt, und das bei miesen Stundenlöhnen.

Ein Hotel bot mir eine Stelle als Night Auditor für 500 Euro schwarz (!). Ich hätte im Monat mindestens 240 Stunden arbeiten müssen; abzüglich der Fahrtkosten hätte ich einen Stundenlohn von weniger als 1,40 (!) gehabt. Abgesehen davon hätte ich mich strafbar gemacht und hätte meinen Lohn bei Nichtzahlung nicht einklagen können.

Das ist Realität in Deutschland.


Ich kenn Taxler die kutschern 360 Std im Monat.
Dienst-Hosen bekommen die keine einzige.
Fahrtkosten kann man nicht vom Stundenlohn abziehen.Dir steht ja offen dich bei deinem Einsatzort anzusiedeln.
Alle dieauf dem Land wohnen und zum teil weite Wege bis zur Arbeitsstelle in der Stadt zurücklegen müßen leben damit und ziehen Fahrkosten nicht von ihrem Stundenlohn ab.
Fahrkosten werden zur gegebenen Zeit mit der Einkommemssteuer verrechnet und dann kann man gegebenfalls gegenrechnen.

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Original von Günter
Nun, in Frankreich zahlt der Arbeitgeber für einen Zeitarbeiter unterm Strich mehr pro Stunde als wie für einen fest angestellten Mitarbeiter.


Gibt es für diese Behauptung auch Belege?

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Original von max1995
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Original von Markus Kenn
Ich bin mal den Link von Günter durchgegangen und kenne Einiges:

Ich war z. B. Wachmann; 300 Stunden im Monat waren normal. Überstundenzuschläge wurden nicht bezahlt. Man hatte nur eine Diensthose; eine weitere hatte man sich gefälligst selbst zu kaufen.

Viele Wachunternehmen ziehen den Lehrgang §34A GewO für das Wachgewerbe vom Lohn ab, falls er nicht von vornherein vorhanden sien muss. Mehr noch: Die Zeit, die man im Lehrgang verbringt, wird nicht als Arbeitszeit anerkannt und wird nicht bezahlt, und das bei miesen Stundenlöhnen.

Ein Hotel bot mir eine Stelle als Night Auditor für 500 Euro schwarz (!). Ich hätte im Monat mindestens 240 Stunden arbeiten müssen; abzüglich der Fahrtkosten hätte ich einen Stundenlohn von weniger als 1,40 (!) gehabt. Abgesehen davon hätte ich mich strafbar gemacht und hätte meinen Lohn bei Nichtzahlung nicht einklagen können.

Das ist Realität in Deutschland.


Ich kenn Taxler die kutschern 360 Std im Monat.
Dienst-Hosen bekommen die keine einzige.
Fahrtkosten kann man nicht vom Stundenlohn abziehen.Dir steht ja offen dich bei deinem Einsatzort anzusiedeln.
Alle dieauf dem Land wohnen und zum teil weite Wege bis zur Arbeitsstelle in der Stadt zurücklegen müßen leben damit und ziehen Fahrkosten nicht von ihrem Stundenlohn ab.
Fahrkosten werden zur gegebenen Zeit mit der Einkommemssteuer verrechnet und dann kann man gegebenfalls gegenrechnen.


Ich vermute mal, dass Du Markus´Beitrag gar nicht richtig gelesen hast.

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Original von max1995
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Original von Günter
Nun, in Frankreich zahlt der Arbeitgeber für einen Zeitarbeiter unterm Strich mehr pro Stunde als wie für einen fest angestellten Mitarbeiter.


Gibt es für diese Behauptung auch Belege?


Weil das logisch ist. Sonst würden die Zeitarbeitsfirmen in Frankreich ja keine Gewinnen machen können. großes Grinsen

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Original von Quark
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Original von Niclas
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Original von Markus Kenn
Frankreich macht es da besser: Zeitarbeitnehmer bekommen denselben Lohn wie die Festangestellten plus einen Flexibilitätszuschlag von 10 %, weil sie ja jederzeit woanders eingesetzt werden können und schneller entlassen werden können. Das schützt vor Missbrauch.


das würde ich auch in deutschland begrüßen, aber selbst bei der JU beiße ich da auf granit.


Wie soll denn das laufen? Wenn die Zeitarbeitnehmer das gleiche Gehalt bekommen, wie die Festangestellten in einer Firma, was soll denn dann noch die Zeitarbeitsfirma verdienen? Nichts? Welche Firma arbeitet denn für 0,00 Euro? Und wenn die Zeitarbeitsfirma noch was verdienen will, also mehr Geld für festangestellte Arbeiter nimmt, welches Interesse soll bei den Betrieben bestehen, Zeitarbeitsfirmen und nicht befristete Arbeitnehmer einzustellen? Der Ansatz ist doch Quatsch.



Zitat:
Leiharbeit in der EU: Frankreich Equal Pay plus 15 Prozent
Wie in Deutschland gilt in Frankreich der Grundsatz Equal Pay / Equal Treatment. Der entscheidende Unterschied: Ausnahmen gibt es nicht. Ab dem allerersten Tag im Entleihbetrieb steht allen Leiharbeitnehmerinnen und –arbeitnehmern der gleiche Lohn zu wie ihren festangestellten Kollegen. Und damit nicht genug. Als Aufwandsentschädigung für die Befristung des Arbeitsverhältnisses müssen die Entleihbetriebe sogar 15 Prozent Aufschlag zahlen.

http://www.zeitarbeit-nachrichten.de/zei...estern&Itemid=1

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10.04.2010 10:21 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Original von Quark
Es ging doch darum, dass ich der Meinnung bin, wenn die Zeitarbeitnehmer das gleiche Geld bekommen (oder sogar noch mehr), würde es keine Zeitarbeitsbranche mehr geben. Und das Beispiel aus den Häfen zeigt nur, wie 'flexibel' die Auftraggeber auf derartige Sitautionen reagieren.


Zitat:

Frankreich

Equal Pay plus 15 Prozent


Wie in Deutschland gilt in Frankreich der Grundsatz Equal Pay / Equal Treatment. Der entscheidende Unterschied: Ausnahmen gibt es nicht. Ab dem allerersten Tag im Entleihbetrieb steht allen Leiharbeitnehmerinnen und –arbeitnehmern der gleiche Lohn zu wie ihren festangestellten Kollegen. Und damit nicht genug. Als Aufwandsentschädigung für die Befristung des Arbeitsverhältnisses müssen die Entleihbetriebe sogar 15 Prozent Aufschlag zahlen.

Keine kurzfristigen Kostensenkungen durch Leiharbeit
Für französische Unternehmen lohnt sich der Einsatz von Leiharbeit also nur, um bei Engpässen vorrübergehend über mehr Arbeitskraft zu verfügen. Zur kurzfristigen Senkung von Personalkosten taugt Leiharbeit nicht. Derartiger „Missbrauch“ wird zusätzlich durch eine Begrenzung der Einsatzdauer verhindert. Grundsätzlich gilt eine maximale Verleihfrist von 18 Monaten. Doch auch für kürzere Auftragsverhältnisse gilt prinzipiell, dass Leiharbeitskräfte keine regulären Beschäftigten ersetzen dürfen. Entsprechend dauerte der durchschnittliche Einsatz eines Leiharbeitnehmers im Jahr 2007 auch nur 9,5 Tage. Zum Vergleich: In Deutschland dauerten vier von zehn Einsätze länger als 3 Monate.

Kein Beschäftigungsrückgang durch Regulierung
Wirtschaftsliberale in Deutschland werden nicht müde zu warnen, eine striktere Regulierung von Leiharbeit mache ihre Nutzung unattraktiv. Ein Blick über die Grenze nach Frankreich würde ihnen zeigen, wie weit sie mit dieser Einschätzung daneben liegen. Trotz der vergleichsweise strikten Regulierung gibt es dort sogar mehr Leiharbeitnehmer als in Deutschland. Im Jahr 2007 wurden über 637.000 gezählt, in Deutschland waren es zum Vergleichszeitpunkt rund 23.000 weniger. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass Leiharbeit dort besser bezahlt wird als in Deutschland. Zudem legt das Durchschnittsalter der französischen Leiharbeitskräfte nahe, dass diese Art der Beschäftigung oft als Einstieg in den Arbeitsmarkt genutzt wird. Nur 32 Prozent sind über 35 Jahre alt. In Deutschland hingegen wird Leiharbeit bekanntermaßen für viele Beschäftigte zur Sackgasse. Hier liegt das Durchschnittsalter bei über 37 Jahren.

Bewertung: Effektive Regulierung ohne Beschäftigungsverlust
Für Beschäftigte in Frankreich bedeutet Leiharbeit also zwar immer noch mehr Unsicherheit als eine Festanstellung. Diese wird jedoch nicht noch verschärft durch schlechtere Bezahlung, wie hierzulande. Im Gegenteil, Unternehmen müssen die gewonnene Flexibilität durch eine Art „Prekaritätsprämie“ von 15 Prozent über den jeweiligen Tariflohn abgelten.

http://www.gleichearbeit-gleichesgeld.de...-eu/frankreich/

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10.04.2010 10:22 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Die Zeitarbeitsfirmen in Frankreich machen ja auch Gewinn. Und Betriebe, die wirklich Zeitarbeiter brauchen, weil es Auftragsspitzen gibt oder Termine drücken, werden darauf zurück greifen, aber Zeitarbeit ist dann nicht mehr die Regel. Der "Quatsch" hat sich in Frankreich jedenfalls bewährt.


Woher weißt Du das? Wie kann man die deutsche Situation denn mit einem europäischen Staat überhaupt vergleichen? Gibt es dort ein soziales Netz, wie in Deutschland? Gibt es dort derartig hohe Sozialversicherungsbeiträge oder Steuern? Gibt es überhaupt Hartz-IV, das die Leute zwingt, auch Arbeiten zu nehmen, die weit unterhalb der eigenen Qualifikation sind?


Es ist schon seltsam: In allen wirtschaftlichen und sozialen Fragen werden ständig Vergleiche mit unseren europäischen Nachbarn bemüht!

Nur wenn es um Arbeitnehmerrechte, den Mindestlohn, die Vermögenssteuer, die Abgabequoten der Konzerne und die Abgabequoten der Reichen geht, dann kann man die Situation in Deutschland plötzlich nicht mit der in den Nachbarländern vergleichen!!! großes Grinsen

Seltsam, seltsam, seltsam ... großes Grinsen

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10.04.2010 10:41 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Günter

Es ist schon seltsam: In allen wirtschaftlichen und sozialen Fragen werden ständig Vergleiche mit unseren europäischen Nachbarn bemüht!

Nur wenn es um Arbeitnehmerrechte, den Mindestlohn, die Vermögenssteuer, die Abgabequoten der Konzerne und die Abgabequoten der Reichen geht, dann kann man die Situation in Deutschland plötzlich nicht mit der in den Nachbarländern vergleichen!!! großes Grinsen

Seltsam, seltsam, seltsam ... großes Grinsen


Womit Du aber nichts dazu ausgesagt hast, ob man die beiden Systeme nun vergleichen kann oder nicht.

Wie auch immer, die Idee ist ja nicht schlecht, Zeitarbeitnehmer höher zu bezahlen, als die Festangestellten, die nach Tarif bezahlt werden. Ich kann aber dennoch nicht vorstellen, dass das in Deutschland umsetzbar ist.

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10.04.2010 11:02 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Quark
Wie auch immer, die Idee ist ja nicht schlecht, Zeitarbeitnehmer höher zu bezahlen, als die Festangestellten, die nach Tarif bezahlt werden. Ich kann aber dennoch nicht vorstellen, dass das in Deutschland umsetzbar ist.


Warum soll das, was in Frankreich funktioniert, in Deutschland nicht funktionieren?

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10.04.2010 11:19 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Weil die Personalkosten in Deutschland einen der größten Brocken ausmachen. Und ich kann mir keinen Unternehmer vorstellen, der noch mehr Personalkosten ausgeben würde, nur weil er sich Leiharbeitnehmer holt.

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10.04.2010 11:32 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Quark
Weil die Personalkosten in Deutschland einen der größten Brocken ausmachen. Und ich kann mir keinen Unternehmer vorstellen, der noch mehr Personalkosten ausgeben würde, nur weil er sich Leiharbeitnehmer holt.


Nun, die ursprüngliche Idee für die Leiharbeit, die es in Deutschland erst seit 1971 gibt, war in der Tat die, dass der Entleiher den Leiharbeiter bei Nachfragespitzen einsetzt.

Außerdem sparte der Entleiher die Kosten für eine Lohnfortzahlung bei Krankheit. Schließlich muss er keine Kündigungsfristen einzuhalten oder Abfindungen zahlen. So funktionierte die Leiharbeit bis 2002 / 2004.

Leiharbeit mit dem Ziel real Lohnkosten zu sparen, Tarife zu umgehen und ganze Geschäftbereiche an die Leiharbeit zu überführen, wurde es seit der Deregulierung der Leiharbeit durch die Regierung Schröder möglich!

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10.04.2010 12:07 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Original von max1995
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Ich bin mal den Link von Günter durchgegangen und kenne Einiges:

Ich war z. B. Wachmann; 300 Stunden im Monat waren normal. Überstundenzuschläge wurden nicht bezahlt. Man hatte nur eine Diensthose; eine weitere hatte man sich gefälligst selbst zu kaufen.

Viele Wachunternehmen ziehen den Lehrgang §34A GewO für das Wachgewerbe vom Lohn ab, falls er nicht von vornherein vorhanden sien muss. Mehr noch: Die Zeit, die man im Lehrgang verbringt, wird nicht als Arbeitszeit anerkannt und wird nicht bezahlt, und das bei miesen Stundenlöhnen.

Ein Hotel bot mir eine Stelle als Night Auditor für 500 Euro schwarz (!). Ich hätte im Monat mindestens 240 Stunden arbeiten müssen; abzüglich der Fahrtkosten hätte ich einen Stundenlohn von weniger als 1,40 (!) gehabt. Abgesehen davon hätte ich mich strafbar gemacht und hätte meinen Lohn bei Nichtzahlung nicht einklagen können.

Das ist Realität in Deutschland.


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Fahrtkosten kann man nicht vom Stundenlohn abziehen.Dir steht ja offen dich bei deinem Einsatzort anzusiedeln.
Alle dieauf dem Land wohnen und zum teil weite Wege bis zur Arbeitsstelle in der Stadt zurücklegen müßen leben damit und ziehen Fahrkosten nicht von ihrem Stundenlohn ab.
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Hierzu bemerke ich folgendes:

1.) Es geht mir weder darum, Nachtarbeit abzulehnen noch um die 240 Stunden als solche, sondern darum zu zeigen, wie niedrig der Stundenlohn ist.

2.) Wer eine Stelle annimmt, will davon ja auch leben können. Was bringt mir denn eine Stelle, die mir z. B. 1 000 Euro einbringt, wenn ich demgegenüber allein für die Fahrt 1 500 Euro aufwenden müsste? Fahrgeld, dass mir entsteht, sind Kosten, die ich einkalkulieren muss. Tue ich das nicht, gehe ich pleite, und dies ist nicht Zweck der Übung.

3.) Für eine Stelle ziehe ich gerne um. Bloss: Welcher Vermieter macht mit mir einen Vertrag, wenn mein Lohnstreifen erkennen lässt, dass ich die Miete sowieso nicht aufbringen kann?

4.) Bis zur Einkommensrückerstattung muss ich aber existieren können. Was nützt mir die Einkiommensrückerstattung, wenn ich bis dahin auf gut deutsch mir kein Essen kaufen kann?

Kurz und gut: Nicht nur ich, sondern wohl die überwiegende Mehrheit ist bereit, hart zu arbeiten, Überstunden zu leisten, Nachtarbeit zu machen und auch sonstiges. Dafür kann man doch einen fairen Lohn verlangen.

Zudem war es eine Schwarzstelle; das habe ich erwähnt. Ich hätte die Fahrtkiosten in diesem Fall nicht absetzen können, ich hätte meinen Lohn nicht einklagen können, und ich hätte mich strafbar gemacht. An der Rezeption sitzt man auch noch auf dem Präsentierteller. Dann hätte ich mich ja gleich selbst anzeigen können.

10.04.2010 18:31
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Original von Günter
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Original von max1995
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Gibt es für diese Behauptung auch Belege?


Weil das logisch ist. Sonst würden die Zeitarbeitsfirmen in Frankreich ja keine Gewinnen machen können. großes Grinsen



Also keine Belege,schlichtweg nur Vermutung oder gar Wischi-Waschi.

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10.04.2010 22:00 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von max1995
Also keine Belege,schlichtweg nur Vermutung oder gar Wischi-Waschi.


Du hast in diesem Thread nicht alles gelesen, sonst kämst Du nicht zu diesem Schluss! großes Grinsen

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Zitat:
[i]Original von Günter[/i
Ich vermute mal, dass Du Markus´Beitrag gar nicht richtig gelesen hast.


Eine völlig überflüßige Eingabe deinerseits.
Vermuten kannst du ja was du lustig bist,aber ein Beleg für eine Tatsache ist es nicht.
Ich halte diese Eingabe einfach nur für eine Präsentmache von dir und schade das dir mein Beitrag nicht mehr als solch eine dummerhaftige Floskel entlocken konnte.
Da hat Markus wesentlich besser reagiert.
Sehr sachlich und verständlich und somit ist er dir in diesem Punkt um Längen überlegen.

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10.04.2010 22:16 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
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Dann lies doch einfach einmal:

Zitat:

Frankreich

Equal Pay plus 15 Prozent


Wie in Deutschland gilt in Frankreich der Grundsatz Equal Pay / Equal Treatment. Der entscheidende Unterschied: Ausnahmen gibt es nicht. Ab dem allerersten Tag im Entleihbetrieb steht allen Leiharbeitnehmerinnen und –arbeitnehmern der gleiche Lohn zu wie ihren festangestellten Kollegen. Und damit nicht genug. Als Aufwandsentschädigung für die Befristung des Arbeitsverhältnisses müssen die Entleihbetriebe sogar 15 Prozent Aufschlag zahlen.

Keine kurzfristigen Kostensenkungen durch Leiharbeit
Für französische Unternehmen lohnt sich der Einsatz von Leiharbeit also nur, um bei Engpässen vorrübergehend über mehr Arbeitskraft zu verfügen. Zur kurzfristigen Senkung von Personalkosten taugt Leiharbeit nicht. Derartiger „Missbrauch“ wird zusätzlich durch eine Begrenzung der Einsatzdauer verhindert. Grundsätzlich gilt eine maximale Verleihfrist von 18 Monaten. Doch auch für kürzere Auftragsverhältnisse gilt prinzipiell, dass Leiharbeitskräfte keine regulären Beschäftigten ersetzen dürfen. Entsprechend dauerte der durchschnittliche Einsatz eines Leiharbeitnehmers im Jahr 2007 auch nur 9,5 Tage. Zum Vergleich: In Deutschland dauerten vier von zehn Einsätze länger als 3 Monate.

Kein Beschäftigungsrückgang durch Regulierung
Wirtschaftsliberale in Deutschland werden nicht müde zu warnen, eine striktere Regulierung von Leiharbeit mache ihre Nutzung unattraktiv. Ein Blick über die Grenze nach Frankreich würde ihnen zeigen, wie weit sie mit dieser Einschätzung daneben liegen. Trotz der vergleichsweise strikten Regulierung gibt es dort sogar mehr Leiharbeitnehmer als in Deutschland. Im Jahr 2007 wurden über 637.000 gezählt, in Deutschland waren es zum Vergleichszeitpunkt rund 23.000 weniger. Mit dem entscheidenden Unterschied, dass Leiharbeit dort besser bezahlt wird als in Deutschland. Zudem legt das Durchschnittsalter der französischen Leiharbeitskräfte nahe, dass diese Art der Beschäftigung oft als Einstieg in den Arbeitsmarkt genutzt wird. Nur 32 Prozent sind über 35 Jahre alt. In Deutschland hingegen wird Leiharbeit bekanntermaßen für viele Beschäftigte zur Sackgasse. Hier liegt das Durchschnittsalter bei über 37 Jahren.

Bewertung: Effektive Regulierung ohne Beschäftigungsverlust
Für Beschäftigte in Frankreich bedeutet Leiharbeit also zwar immer noch mehr Unsicherheit als eine Festanstellung. Diese wird jedoch nicht noch verschärft durch schlechtere Bezahlung, wie hierzulande. Im Gegenteil, Unternehmen müssen die gewonnene Flexibilität durch eine Art „Prekaritätsprämie“ von 15 Prozent über den jeweiligen Tariflohn abgelten.

http://www.gleichearbeit-gleichesgeld.de...-eu/frankreich/

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Original von Günter
http://www.gleichearbeit-gleichesgeld.de...-eu/frankreich/
[/quote]

Was iist das denn für eine dubiose Quelle ?
Als Beleg kann mansie nicht anerkennen.
Der Quiz war lustig,hast du ihn mitgemacht und gut abgeschnitten?
Wenn du aber vieles von deinem Wissen aus solchen dubiosen Quellen beziehst,na dann "Prost".

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.

10.04.2010 22:53 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
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Original von max1995
[QUOTE]Was iist das denn für eine dubiose Quelle ?

Als Beleg kann mansie nicht anerkennen.
Der Quiz war lustig,hast du ihn mitgemacht und gut abgeschnitten?
Wenn du aber vieles von deinem Wissen aus solchen dubiosen Quellen beziehst,na dann "Prost".


Zitat:
Die Arbeitsagenturen können heute schon Zeitarbeitsfirmen prüfen.

Gabriel: Der Grundsatz "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" gilt nach geltendem Recht dann nicht, wenn es einen Tarifvertrag bei der Entleihfirma gibt. Das war gut gemeint, um in der Leiharbeitsbranche zu Tarifverträgen zu kommen. In Wahrheit haben aber Scheingewerkschaften, die sich auch noch christlich nennen und der CDU nahestehen, Scheintarife zu Hungerlöhnen abgeschlossen. Mit Unterstützung von Rüttgers.

"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" soll generell gelten?

Gabriel:
So ist es. Spätestens wenn ein Leiharbeiter eingearbeitet ist, hat er das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Ich halte aber auch einen Flexibilitäts-Zuschlag, wie es ihn in Frankreich gibt, für denkbar. Dort erhalten Leiharbeiter einen Lohnzuschlag von zehn Prozent als Ausgleich für die unsichere Beschäftigung. Das sollte auch in Deutschland diskutiert werden.

http://nachrichten.rp-online.de/article/...eiharbeit/66222

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10.04.2010 23:13 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Unsere Nachbarn regulieren besser

In Frankreich gilt das equal-pay-Prinzip uneingeschränkt. Leiharbeiter können nicht unter den Mindestlohn von derzeit 8,82 Euro fallen. Zudem gibt es eine so genannte Prekariatsprämie in Höhe von 10 Prozent der Bruttolohnsumme.

In Österreich gelten tarifliche Mindestlöhne, für Ungelernte wenigstens 7,63 Euro. Hinzu kommen in Hochlohnbranchen wie Metall und Chemie so genannte Referenzzuschläge von bis zu 19 Prozent, die die Lohndifferenz zwischen Verleiher und Entleiher ausgleichen sollen.

Die OECD hat aktuell festgestellt, dass Leiharbeitnehmer in Deutschland im internationalen Vergleich besonders schlecht geschützt sind.

http://www.xtranews.de/2010/01/18/spd-lo...assung-beenden/

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10.04.2010 23:19 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Schlimm ist ja, dass dieser ganze Ausbeutungsdreck erst durch Schröder und Clement richtig anfing!

Leider gibt es ja Träumer in der SPD, die das nicht sehen wollen, die auch wirtschaftspolitische Zusammenhäönge nicht begreifen können / wollen, aber unser Sozialstaat wurde tatsächlich nicht durch die CDU/CSU verraten, sondern durch Gerhard Schröder und Wolfgang Clement!

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11.04.2010 00:07 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Grubendol
blubb, blubb blubb...



So sehe ich das auch.
Es ist sehr leicht sich ein Feindbild zu verschaffen mit solchen Hintergründen.

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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11.04.2010 06:10 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
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Ja, ja, wenn es an Argumenten fehlt.

Wollt Ihr denn bestreiten, dass die Leiharbeit unter Schröder und Clement dereguliert wurde? Das weiß doch jeder, der sich auch nur ein wenig mit Wirtschaftspolitik beschäftigt.

Der heutige SPD-Bundesvorsitzende Gabriel weist jedenfalls darauf hin, das eine Regelung in der Leiharbeit wie die in Frankreich eine bessere ist:

Zitat:
Die Arbeitsagenturen können heute schon Zeitarbeitsfirmen prüfen.

Gabriel: Der Grundsatz "gleicher Lohn für gleiche Arbeit" gilt nach geltendem Recht dann nicht, wenn es einen Tarifvertrag bei der Entleihfirma gibt. Das war gut gemeint, um in der Leiharbeitsbranche zu Tarifverträgen zu kommen. In Wahrheit haben aber Scheingewerkschaften, die sich auch noch christlich nennen und der CDU nahestehen, Scheintarife zu Hungerlöhnen abgeschlossen. Mit Unterstützung von Rüttgers.

"Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" soll generell gelten?

Gabriel:
So ist es. Spätestens wenn ein Leiharbeiter eingearbeitet ist, hat er das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Ich halte aber auch einen Flexibilitäts-Zuschlag, wie es ihn in Frankreich gibt, für denkbar. Dort erhalten Leiharbeiter einen Lohnzuschlag von zehn Prozent als Ausgleich für die unsichere Beschäftigung. Das sollte auch in Deutschland diskutiert werden.

http://nachrichten.rp-online.de/article/...eiharbeit/66222

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11.04.2010 11:23 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Günter
Ja, ja, wenn es an Argumenten fehlt.


Was die SPD betrifft oder gar Schröder läßt du doch keine Argumente gelten,welche deinem krankhaften Hass gegen obengenannte wiedersprechen.
Du benutzt dann lieber solche unbedachten Kraftausdrücke wie Ausbeutungsdreck .
Als Admin,der andere im Forum um Sachlichkeit bittet,sollte man eigentlich mit guten Beispiel vorangehen.

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11.04.2010 20:02 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von max1995
Zitat:
Original von Günter
Ja, ja, wenn es an Argumenten fehlt.


Was die SPD betrifft oder gar Schröder läßt du doch keine Argumente gelten,welche deinem krankhaften Hass gegen obengenannte wiedersprechen.
Du benutzt dann lieber solche unbedachten Kraftausdrücke wie Ausbeutungsdreck .
Als Admin,der andere im Forum um Sachlichkeit bittet,sollte man eigentlich mit guten Beispiel vorangehen.


Bringe Fakten und keine Unterstellungen!

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11.04.2010 20:04 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von max1995
Zitat:
Original von Günter
Ja, ja, wenn es an Argumenten fehlt.


Was die SPD betrifft oder gar Schröder läßt du doch keine Argumente gelten,welche deinem krankhaften Hass gegen obengenannte wiedersprechen.
Du benutzt dann lieber solche unbedachten Kraftausdrücke wie Ausbeutungsdreck .
Als Admin,der andere im Forum um Sachlichkeit bittet,sollte man eigentlich mit guten Beispiel vorangehen.


Bringe Fakten und keine Unterstellungen!


Das sind keine Unterstellungen und das weißt du ganz genau.

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11.04.2010 20:15 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von max1995
Das sind keine Unterstellungen und das weißt du ganz genau.


Bringe Fakten und sachliche Arguimente zum Thema und keine Unterstellungen und keine Du-Botschafen!

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11.04.2010 20:20 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von max1995
Das sind keine Unterstellungen und das weißt du ganz genau.


Bringe Fakten und sachliche Arguimente zum Thema und keine Unterstellungen und keine Du-Botschafen!


Na schon wieder ne Maßregelung.
Na gut,muß ich wohl hinnehmen.
Dann vieleicht so:
Das sind keine Unterstellungen sondern Tatsachen.
Das kann man auch leicht nachlesen wenn geschriebenes über dieses Thema rückwärtig verfolgt wird.
Mir steht aber nicht der Sinn nach Bloßstellung,wie andere hier es gerne versuchen.

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11.04.2010 20:43 Lui ist offline Email an Lui senden Beiträge von Lui suchen Nehmen Sie Lui in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von Quark
Weil die Personalkosten in Deutschland einen der größten Brocken ausmachen. Und ich kann mir keinen Unternehmer vorstellen, der noch mehr Personalkosten ausgeben würde, nur weil er sich Leiharbeitnehmer holt.


Es ist klar das der Unternehmer lieber 5,- Euro die Stunde zahlen möchten für ihre Arbeiter, als einen korrekten Stundenlohn. Wenn sie mehr als 5,- Euro die Stunde zahlen würden, hätten sie ja am ende des Monats weniger Kohle für sich zum ausgeben.
Also soll Vater Staat für die massive Aufstockung aufkommen.

Ein Leiharbeiter muss mehr verdienen, als der fest angestellte Arbeiter der dann nicht mehr um seine Arbeit bangen muss.
Und der Arbeitgeber kann dann nicht mehr den fest angestellten Arbeiter gegen den Leiharbeiter ausspielen.

Weil ja logischer weise der Leiharbeiter mehr verdient als der fest angestellte Arbeiter.

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Wer gegen soziale Gerechtigkeit ist, ist für Harz IV

12.04.2010 02:36 Der Ostwestfale ist offline Email an Der Ostwestfale senden Beiträge von Der Ostwestfale suchen Nehmen Sie Der Ostwestfale in Ihre Freundesliste auf
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So sind die so genannten Sozialdemokraten.
Sie sind für Niedriglöhne, ansonsten hätten sie die ja nicht eingeführt.

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Wer gegen soziale Gerechtigkeit ist, ist für Harz IV

12.04.2010 02:40 Der Ostwestfale ist offline Email an Der Ostwestfale senden Beiträge von Der Ostwestfale suchen Nehmen Sie Der Ostwestfale in Ihre Freundesliste auf
 
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