Grubendol
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Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985
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Original von RaBoe
Also heute ist mir was passiert, ich bin mit einem Regio Zug von Bodensee nach Reutlingen gefahren.
In meinem Abteil saßen drei Herrschaften, eine junge Dame von ca. 17 Jahren sowie ihrer Großeltern.
Im Laufe des Gespräches wurde ihr für die nächste Zeit das tragen von Schmuck und andern schicken Sachen verboten.
Was ich nun die nächsten gut 40 min mit anhören musste, hätte ich nur in Reich der Fabeln zugeordnet.
So streng christlich. wie sich nun in der nächsten Zeit diese arme Mädchen verhalten sollte, es war einfach nur erschreckend.
Keine Musik, keine Bücher, bzw die nicht vorher von der Großmutter gesegnet wurden, kein Fernsehen usw.
ich bin immer noch baff, muss jetzt aber erst mal was essen gehen. Morgen mehr. |
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Hast du die Taliban nicht gefragt, warum sie überhaupt die Eisenbahn benutzen? - das ist doch Teufelswerk.
__________________ "So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
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16.05.2010 13:12 |
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RaBoe
Mitglied
   
Dabei seit: 06.09.2007
Beiträge: 3304
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Original von Grubendol
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Original von RaBoe
ich bin immer noch baff, muss jetzt aber erst mal was essen gehen. Morgen mehr. |
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Hast du die Taliban nicht gefragt, warum sie überhaupt die Eisenbahn benutzen? - das ist doch Teufelswerk. |
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Nun ein Auto habe sie nicht, die Enkelin war nicht begeistert bei den Großeltern zu sein, aber die Eltern haben sich gerade getrennt und weil es nicht in Frage kommt, das sie bei dem Vater lebt (die Mutter ist wohl im Krankenhaus) habe die Eltern der Mutter sich erbarmt die Enkelin aufzunehmen.
Ich habe entgegen meiner Natur nichts gesagt, nur bei Ausstieg raunte ich der jungen Frau zu; "Auch diese Zeit wird vorbei gehen, nur durchhalten." Sie lächelte nur gequält.
Aber diese Großeltern haben so eine Bestimmtheit ausgestrahlt, alle haben sie zuerst aussteigen lassen ......
Was hat mein Großvater immer gesagt;
Stolz und Dummheit sind aus gleichem Holz und das die Ehe des Kindes nicht gehalten hat, war wohl nicht im Plan.
__________________ Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.
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16.05.2010 13:34 |
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Der Arzt
Gast
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gelöscht, da keine quellenangabe vorhanden war und ich bezweifle, dass eine genehmigung zur veröffentlichung besteht.
zur info: es war ein werbezettel der nak - niclas
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17.05.2010 01:26 |
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Helga
Gast
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Ein Aussteiger berichtet aus der Neuapostolischen Kirche
"Das Ende ist nah - seid gehorsam!"
Von Klaus Leder
Jeder hat seinen Platz, jeder hat seine Aufgabe, und allen wird geholfen, solange sie die gleichsam gottgegebene Ordnung nicht unnötig hinterfragen, sondern gehorsam sind: Bericht aus dem Innenleben einer weithin unterschätzten Sekte, der Neuapostolischen Kirche.
Eine Mutter sieht sich in größter Seelennot. Denn ihr Sohn hat ihr gesagt: "Die Konfirmation wird mein letzter Gottesdienstbesuch sein." Mit Weinen und Beten bringt die Mutter die Sorge um ihr Kind vor Gott. Kurz vor der Konfirmation geht der Junge ins Schwimmbad, springt vom Sprungbrett, bricht sich das Genick und stirbt. Die Mutter dankt Gott für seine Liebe, dass er ihr Kind zu sich nahm, bevor es ihm untreu werden konnte.
Eine hanebüchene Geschichte, erzählt von einem Priester der Neuapostolischen Kirche (NAK) bei einem Konfirmationsgottesdienst. Die Moral wirkt grotesk. Was ist das für ein Gott: ein fanatischer Kleingeist, dem der Gottesdienst mehr wert ist als das Leben eines Kindes? Ein Wahnsinniger, der Mord für Liebe hält? Ein Zyniker, dem keine Mutter dieser Welt für seine Dienste dankbar sein könnte?
Was Außenstehenden absurd erscheint, wird in der Glaubenswelt der NAK verständlich. Der Gott der Sekte bestraft Vergehen streng. Erst recht, wenn es um den Besuch der Gottesdienste geht. Sogar die Denkweise der exemplarischen Mutter hält Siegfried Dannwolf in der NAK für denkbar: lieber ein toter, aber von Gott angenommener Sohn als ein Kind, das wegen seiner Verfehlung auf immer und ewig büßen wird.
Siegfried Dannwolf kennt die Wirklichkeit hinter der NAK-Fassade, die nach außen freundlich, angepasst und harmlos wirkt. Als "Gotteskind" wurde er hineingeboren in die Sekte, der seine Eltern beigetreten waren. Die 38 Jahre in der NAK sind für ihn heute wie ein Albtraum, den er sich nach seinem Ausstieg von der Seele geschrieben hat. "Gottes verlorene Kinder" heißt seine leidenschaftliche Anklage des autoritären NAK-Systems. Das Buch ist derzeit vergriffen, doch von seiner Aktualität scheint es nichts eingebüßt zu haben. Auch wenn sich die Medien, wie der Autor einräumt, weniger als früher für die "inneren Dramen" interessieren, die sich in der Sekte abspielen.
http://www.sonntagsblatt-bayern.de/archiv01/30/woche2.htm
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17.05.2010 01:39 |
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Der Arzt
Gast
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Das ist Hetze und Lüge!!! 
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Der Arzt am 17.05.2010 02:09.
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17.05.2010 02:08 |
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