Quark
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Dabei seit: 24.08.2007
Beiträge: 6042
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Original von Günter
Naja, da fahren ja auch mehrere Mitarbeiter mit. Die kosten eventuell ja auch Geld. Wobei ich nicht beurteilen kann, wieviele von denen da ehrenamtlich = also umsonst Dienst tun. |
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Rettungssanitäter als ehrenamtliche Helfer? Ich glaube kaum, dass es das gibt. Du meinst bestimmt Zivis und FSJ.
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Original von Günter
Aber, knapp 800,00 € für 15 km, die man dann dazu der trauernden Mutter sehr schnell berechnet hat, das hat für mich nicht den Charakter einer gemeinnützigen Einrichtung! Dafür noch spenden? Nein, da kenne ich wirklich andere Einrichtungen! Die das Geld eher verdienen! |
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Kam die Rechnung wirklich vom DRK oder von der Gemeinde? Für die Berechnung der Rettungsdienstfahrten gibt es doch auch eine Satzung, in der die Sätze festgelegt sind. Das denkt sich doch nicht jedes Unternehmen selber aus.
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Original von Günter
Dann lieber das Geld für die Blutspende kassieren und das Geld gezielt spenden, z. B. an "World Vision":
Aktion Deutschland Hilft

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Das kann doch ein jeder selber entscheiden.
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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war. Franklin D. Roosevelt
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18.04.2010 09:38 |
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Günter
Administrator
      
Dabei seit: 14.11.2005
Beiträge: 19256
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Aus der Arbeit des DRK:
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Do 09.12.99 00:00
Skandal beim DRK: Dubiose Geschäfte mit Spenden und Geld der Krankenkassen
In Bernau ist die Rettungsstation in einem desolaten Zustand, das Cafe mit Freizeitzentrum daneben vom Feinsten: Beides gehört dem Deutschen Roten Kreuz und wird aus Geldern der Krankenkassen und aus Spenden finanziert. Kontraste zeigt: Kein Einzelfall - Millionen werden in dubiose Geschäfte investiert.
Kein Tag ohne kleine aber feine Enthüllung über den großzügigen Umgang unserer Politiker mit Geld - und fast alle leben sie in der Gnade der mangelnden Erkenntnis. Irgendwo zwischen Sizilien und Moskau liegt die Bananenrepublik Deutschland:
Guten Abend liebe Zuschauerinnen und Zuschauer, willkommen bei Kontraste!
Aber nicht nur Politiker tun sich schwer im Umgang mit Geld und Gesetz. Das Deutsche Rote Kreuz, hat sich verpflichtet, im Dienst an der Menschlichkeit zu arbeiten und dies ganz uneigennützig. Kontraste hat etwas anderes herausgefunden: Die alte ehrwürdige Institution verdient viel Geld mit dem Dienst am Nächsten - und investiert viel Phantasie, die Gewinne auch schön zu verstecken. Annett Schwarz über das Unternehmen, das im Zeichen des Kreuzes gesunde Geschäfte macht.
Abenteuer Menschlichkeit! - Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes im Einsatz. Mildtätig und ohne jeden Eigennutz für die Armen und Benachteiligten - so stellt sich die gemeinnützige Organisation gern selbst dar.
Bernau, nördlich von Berlin - hier sieht die Wirklichkeit beim Deutschen Roten Kreuz ganz anders aus. Das DRK betreibt ein kommerzielles Eiskaffee. Musikalisch untermalt - diverse Mixgetränke oder auch ein kühles Bier gibt es hier. Das DRK hat auch eine Sonnenbank, genauer gesagt gleich drei. Natürlich gibt's die Urlaubsbräune nicht umsonst. Schließlich ist so eine Sonnenbank nicht unter 35 000 Mark zu kriegen. Das DRK betreibt auch eine Disco: da wo sich unter der Woche Frauen und Rentner fit turnen. Alles gegen Bares versteht sich, schließlich hat der Umbau ja einige 100 000 Mark gekostet.
Als gemeinnütziger Verein muß der Verband dafür keine Steuern zahlen. Ein ganz normaler Geschäftsbetrieb, den das DRK „Multisoziale Begegnungsstätte" nennt.
http://www.rbb-online.de/kontraste/beitr...l_beim_drk.html |
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10.12.1999
Deutsches Rotes Kreuz
Spenden, Drinks und Rock'n'Roll
Der Bernauer Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes hat offenbar munter Gelder zweckentfremdet und damit eine Diskothek mit angeschlossenem Solarium gebaut. Der DRK-Präsident Knut Ipsen schließt nicht aus, dass auch in anderen Kreisverbänden ähnlich krumme Geschäfte abgelaufen sind.
Bernau - Ipsen bestätigte damit einen Bericht des ARD-Fernsehmagazins "Kontraste", wonach verschiedene Kreisverbände Überschüsse zweckentfremdet haben. So soll das DRK in Nordrhein-Westfalen mit Spendengeldern dubiose Grundstücksgeschäfte getätigt haben. Der Kreisverband Bochum habe seiner Geschäftsführerin ein Grundstück gekauft, auf das diese eine Privatvilla bauen ließ, hieß es am Donnerstag. In Brandenburg habe der Kreisverband Bernau Spenden und Überschüsse dazu benutzt, ein „multisoziales Begegnungszentrum“ mit drei Solarien, einem Eiscafé und einer Discothek zu errichten.
Vorkommnisse wie in Bernau und Bochum seien keine Einzelfälle, sagte DRK-Präsident Knut Ipsen im ARD-Fernsehmagazin "Kontraste" am Donnerstagabend. Von den 534 Kreisverbänden "gibt es eine Handvoll, die uns beschäftigt".
Unterdessen hat der Landrat des Kreises Barnim, Bodo Ihrke (SPD), mit sofortiger Wirkung den lokalen Ordnungsamtsleiter Olaf Neu beurlaubt. Gegen den ehemaligen Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes, Alfred Quart, ist laut Ihrke ein Arbeitsgerichtsverfahren anhängig. Quart erhielt nach Angaben des Fernsehmagazins ein Monatsgehalt von über 20.000 Mark und verfügte über einen luxuriösen Dienstwagen. Dagegen sei in die renovierungsbedürftige Rettungswache im Landkreis seit Jahren nicht investiert worden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...8,55987,00.html |
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Schwarzarbeit: Wie Rettungssanitäter ausgebeutet werden
Bericht: Kim Otto, Christopher V. Unger
Datum: 12.07.2007
Sonia Mikich: "Sie sind die Guten, die Rettungsdienste. Tag und Nacht kommen sie mit ihren Krankenwagen. Bei Katastrophen retten sie Leben, bauen wieder auf. Aber die "gemeinnützigen"
Rettungsdienste verhalten sich nicht immer gemeinnützig, wie Kim Otto und Christopher Unger
recherchiert haben. Die "Guten" bauen auf Schwarzarbeit – im großen Stil. Gar nicht gut für die
Sozialkassen. Und gar nicht gut für das Ansehen."
http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/...712/rettung.pdf |
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Oktoberfest-Skandal: Wurde Betrunkenen unerlaubt Blut abgenommen?
Das Bayrische Rote Kreuz steht wegen seines Einsatzes auf dem Oktoberfest bzw. der Wies`n in München im Jahr 2004 unter Kritik, denn laut einer Publikation in der Fachzeitschrift „Archives of Toxicology“ soll jedem Betrunkenen, welche vom Bayrische Roten Kreuz (BRK) auf dem Bierfest in Bayern in die Hände fiel, unerlaubt Blut abgenommen worden sein.
Wie die Veröffentlichung besagt sollen 405 minder bis schwer betrunkenen Leuten zwischen 14 und 70 Jahren während des Oktoberfestes in München 2004 Blut für Untersuchungen abgenommen worden sein und dies angeblich mit der Einverständniserklärung der Betrunkenen.
http://www.vip-chicks.de/2009/fun-skurri...abgenommen.html |
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JuracityBlog
Deutsches Rotes Kreuz Aachen - Mein und Dein - Dienstwagenaffäre
Dienstwagenaffäre erschüttert das Rote Kreuz in Aachen: Täglich kommen neue Details ans Tageslicht. Der Geschäftsführer des Aachener Dependance soll - nicht mehr ganz standesgemäß - gleich mehrere Dienstfahrzeuge mit bis zu 400 PS gefahren haben. Das Blut muss halt schnell beim Kunden sein …
Kleine Jungs. Auch Zigaretten und Schokoriegel ließ sich der GF vom DRK bezahlen, wie der Express berichtet.
Der BGH hat es im Mannesmannprozess punktgenau formuliert: Manager sind keine Gutsbesitzer, sondern Gutsverwalter. Das vergessen offenkundig viele nach jahrelangem “Chefsein”.
http://www.jurablogs.com/de/deutsches-ro...nstwagenaffaere |
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Deutsches Rotes Kreuz: Eingriff von oben
WOHLFAHRT INTERN - 02. Oktober 2006
Ein Rentenversicherungsbetrug des DRK in Plön beschert dem Landesverband Schleswig-Holstein eine neue Satzung: Künftig müssen die Kreisverbände mit dem Landesgeschäftsführer rechnen.
Von Thorsten Bange
Die „Pflegedienste im Kreis Plön gGmbH“, eine 100-prozentige Tochterfirma des DRK-Kreisverbandes Plön, ist in einen handfesten Finanzskandal verwickelt. Die Karlsruher Rentenversicherungsanstalt erhebt schwere Vorwürfe: Seit Januar 2005 sollen Rentenversicherungsbeiträge (VBL) sowohl der Verbandsmitarbeiter als auch der Mitarbeiter der gemeinnützigen Pflegedienst gGmbH einbehalten, aber nicht an den Rentenversicherer weitergeleitet worden sein. Mehrfach habe die Karlsruher Anstalt schriftlich und telefonisch auf den Mangel hingewiesen, eine Zahlung blieb aber aus. Die Summe der einbehaltenen Rentenversicherungsbeiträge beläuft sich auf 550 000 Euro. Insgesamt sind 100 Mitarbeiter vom Skandal betroffen.
http://www.wohlfahrtintern.de/index.php?id=178 |
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Wie das DRK am Tod verdienen will
OLAF WUNDER
Kreisverband Harburg beschließt Kooperation mit Bestattungs-Konzern »Ahorn-Grieneisen« / Der zahlt Pflegeheimen Kopfgelder für Tote, die er bestatten darf
HAMBURG Das Geschäft mit dem Tod: Kaum ein Unternehmen hat es derart perfektioniert wie die Ahorn-Grieneisen-Gruppe. Bisher meist in Süd- und Ostdeutschland vertreten, setzt der umstrittene Bestattungskonzern nun zum Sprung in den Norden an. Ausgerechnet im Deutschen Roten Kreuz in Harburg hat es seinen ersten Hamburger Partner gefunden.
http://archiv.mopo.de/archiv/2007/200707...ienen_will.html |
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Als Hauptkritikpunkt am Deutschen Roten Kreuz nach dem Zweiten Weltkrieg wird gesehen, dass die sehr stark föderale Struktur eine Kontrolle und Lenkung von Oben nach Unten deutlich erschwert. Dies begünstigt regelmäßig Skandale in Untergliederungen, z. B. der "Blutbeutelskandal" (1999) bei einem Blutspendedienst, bei dem bestechliche Führungskräfte überteuerte Medizinprodukte eingekauft hatten oder die von der Kreiszeitung Syke [2] (2006) und von MONITOR [3] (2007) aufgedeckte Schwarzarbeit im Rettungsdienst.
http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Rotes_Kreuz |
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DRK: Üppige Gehälter, falsche Abrechnungen
Von unserem Redakteur Oliver Schmetz | 16.03.2007, 16:56
Aachen. Zuerst waren es dicke Autos, jetzt kommen auch noch falsche Kilometerabrechnungen, gefälschte Rechnungen, getürkte Beraterverträge und üppige Gehälter hinzu - der Skandal um das Deutsche Rote Kreuz in Aachen weitet sich immer mehr aus. Was als Dienstwagen-Affäre mit moralischen Fragen begann, hat längst strafrechtliche Dimensionen erreicht. Die erhielten am Freitag neue Nahrung: Der DRK-Landesverband Nordrhein legte in Aachen eine Reihe von Erkenntnissen auf den Tisch, die den mittlerweile fristlos entlassenen Aachener DRK-Geschäftsführer Gerhard Herwartz massiv belasten. Denn dieser fuhr nicht nur wie berichtet drei Dienstwagen gleichzeitig - einen BMW X3, eine Chevrolet Corvette und einen BMW Mini -, sondern bediente sich offenbar in vielfältiger Weise und seit rund zehn Jahren aus der Kasse des karitativen Verbandes. «Es ist für uns alle eine Riesensauerei, was da abgelaufen ist.»
http://www.an-online.de/sixcms/detail.ph...wo=News:Topnews |
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100000 Euro aus Tariferhöhung noch nicht gezahlt
DRK-Mitarbeiter drohen mit Klage gegen Arbeitgeber
13.06.2008, BR
Die Stimmung unter den Beschäftigten des DRK-Kreisverbandes war eindeutig: Sie können und wollen nicht auf ihre Tariferhöhung verzichten. Unter Fristsetzung von einer Woche soll die Gewerkschaft verdi auf Zahlung dringen.
Der Konferenzraum bei verdi in der Hochstraße konnte die Mitarbeiter des Kreisverbandes Hagen des Deutschen Roten Kreuzes kaum fassen. Sie waren am Donnerstagabend zusammen gekommen, um sich von verdi-Sekretär Dietmar Skowasch-Wiers die rechtliche Situation erklären zu lassen. Es geht um Summen zwischen 800 und 1200 €, die den Mitarbeitern von der DRK-Geschäftsführung vorenthalten werden. Wie die WR berichtete, wurde den Beschäftigten der Teil der ausgehandelten Tariferhöhung nicht ausgezahlt, der rückwirkend fällig geworden war. In einer Belegschaftsversammlung hatte der Betriebsrat informiert, dass die Geschäftsführung den Verzicht vorgeschlagen hat, um nicht zu anderen Sparmaßnahmen greifen zu müssen. Fehler aus der Vergangenheit und der mit dem Umbau des Heims an der Lange Straße verbundene Einnahmeverlust hätten trotz der Aufgabe der Sozialstation dazu geführt, dass das Geld (über 100000 €) nicht vorhanden sei. Für die Beschäftigten aber reicht die Information nicht aus. In der Versammlung forderten sie, dass der Arbeitgeber die abgeschlossene Tariferhöhung umgehend umsetzen müsse. Dietmar Skowasch-Wiers wurde beauftragt, einen Brief mit Fristsetzung von einer Woche zu schreiben, in der die DRK-Geschäftsführung die Zahlung zusichern soll. Wenn die Zahlung verweigert würde, müsse darüber nachgedacht werden, dass jeder einzelne Mitarbeiter den ihm zustehenden Lohn rechtlich geltend mache.
http://www.derwesten.de/staedte/hagen/DR...-id1887695.html |
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15.2. DRK: Ein Skandal beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) in Neumünster fliegt auf:
Mit 30 Prozent Rabatt wurden vier zivile Einsatzwagen vom Typ Audi A6 Avant gekauft. Drei Autos wurden privat an DRK-Vorstandsmitglieder weiterverkauft. Von denen ließ sich das DRK den Schnäppchenpreis mit einer Provision von 10.000 Euro vergüten.
http://www.shz.de/artikel/article/111/da...Hash=060ab46009 |
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__________________ Liebe Grüße
Günter

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18.04.2010 15:21 |
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Statler
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Ein Zufallsfund:
Im "Süddeutsche Zeitung Magazin" Nummer 15 vom 16. April 2010 ist ein Interview mit Hans Meißner, München, abgedruckt, der dort als der mächtigste Mann im deutschen Taxigewerbe bezeichnet wird. Dort findet sich auf Seite 17 folgendes:
Frage: Wer sind eigentlich Ihre wichtigsten Kunden?
Antwort: Alte Leute, kranke Leute. Menschen, die auf uns angewiesen sind. Seit der Krise bleiben viele Gelegenheitskunden weg: Menschen, die sich uns eigentlich gar nicht leisten können, aber zu viel gesoffen haben und irgendwie nach Hause müssen. Die Unternehmen sparen auch, also bleiben die Alten. Die müssen zum Arzt, zur Massage, zur Dialyse. Wäre alles fein, wenn das Rote Kreuz nicht dazwischenfunken würde.
Frage: Auch das müssen Sie erklären.
Antwort: Gegen die kämpfe ich seit 1977. Die bringen die Oma halt nicht nur ins Krankenhaus, sondern auch noch gleich ins Cafe und zum Friseur und machen uns das Geschäft kaputt. Dabei zahlen sie keine Steuern und haben alle Freiheiten der Welt. Vor Jahren hat mal ein hochrangiger CSU-Politiker zu mir gesagt: "Meißner, Sie können von mir alles verlangen, aber nicht, dass ich mich mit dem Roten Kreuz anlege." Die sind unser Hauptkonkurrent und haben bei uns sicher 4000 Arbeitsplätze vernichtet. Besonders absurd ist es, dass eine Prinzessin von Thurn und Taxis jetzt deren Präsidentin ist. Nicht viel besser sind der Malteser Hilfsdienst und die Johanniter.
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18.04.2010 17:55 |
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Statler
Mitglied
   
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Seit Jahren erlebe ich folgendes.
Es klingelt an der Haustür. Eine freundliche Frau mittleren bis höheren Alters bittet mich um eine Spende für das DRK.
"Klar", sage ich, "aber erklären Sie mir bitte, für was konkret Sie denn sammeln. Für das DRK Cuxhaven-Hadeln GmbH, für den DRK Blutspendedienst GmbH, für den DRK Krankentransport GmbH, für die Kindergarten GmbH u.s.w.?"
"Nein, eben nur fürs DRK", ist dann die Antwort.
Und ich sage: "Erkundigen Sie sich mal. Und wenn Sie im nächsten Jahr wieder kommen, erklären Sie mir, wofür konkret Sie sammeln, wo das Geld bleibt."
Im nächsten Jahr heißt es dann: "Ach Sie mit Ihren Fragen. Was weiß ich? Ich sammele doch bloß fürs DRK."
Hier zeigt sich meines Erachtens zweierlei.
Die Mitgliederschaft des DRK besteht hauptsächlich aus wohlmeinenden, sozial denkenden Frauen mittleren bis fortgeschrittenen Alters, die an Organisationsstruktur und Finanzierung des DRK nicht im Geringsten interessiert sind. Sie sind gewissermaßen Gläubige.
Eine Diskussion der Einnahmen und Ausgaben findet intern nicht statt.
Meine Frage: Wo wird eigentlich eine Bilanz des Gesamtkonzern DRK sowie seiner regionalen Gliederungen veröffentlicht?
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18.04.2010 23:08 |
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Nautilus
abgemeldet
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Beiträge: 943
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| RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger |
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Original von Günter
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Original von Quark
Wäre es Dir lieber, die DRK würde diese Leistungen nicht mehr machen? |
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Da DRK arbeitet - trotz seiner Anerkennung - wie ein kommerzielles Unternehmen. In den Tochter-GmbHs werden bekanntlich z. T. riesige Geschäfte gemacht.
Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?
Und die Führungskräfte verdienen richtig sattes Geld. Was denkst Du denn, was der Rudi Seiters monatlich überwiesen bekommt.
Warum soll also der Blutspender diese 15 bis 40 € dem DRK schenken, wenn er selbst wenig Geld hat? |
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Natürlich arbeitet das DRK wie ein kommerzielles Unternehmen. Dies gilt doch in gleicher Weise für die Diakonie, den Malteser Hilfsdienst und auch für die Caritas. Sie alle bieten Dienstleistungen, die auch entsprechend entlohnt werden müssen.Was glaubst du denn, wie viele Arbeitsplätze davon abhängen? Wovon sollen die caritativen Einrichtungen denn existieren, evtl. nur von Spenden oder Zuschüssen?
Die Führungskräfte verdienen richtig sattes Geld? Hast du auch Zahlen zur Hand? Welcher Vorstand oder Präsident eines großen Unternehmens verdient denn nicht "viel" Geld? Kommt hier wieder der Neidfaktor hoch? Nimmt dir denn jemand etwas weg? Wärest du in der Lage einen derartigen Posten auszufüllen, würdest du auf das in diesen Positionen "übliche" Entgelt verzichten?
__________________ Wir gehen mit der Welt um als hätten wir eine zweite im Keller
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19.04.2010 01:01 |
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Gertrud
Gast
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Original von Statler
Seit Jahren erlebe ich folgendes.
Es klingelt an der Haustür. Eine freundliche Frau mittleren bis höheren Alters bittet mich um eine Spende für das DRK.
"Klar", sage ich, "aber erklären Sie mir bitte, für was konkret Sie denn sammeln. Für das DRK Cuxhaven-Hadeln GmbH, für den DRK Blutspendedienst GmbH, für den DRK Krankentransport GmbH, für die Kindergarten GmbH u.s.w.?"
"Nein, eben nur fürs DRK", ist dann die Antwort.
Und ich sage: "Erkundigen Sie sich mal. Und wenn Sie im nächsten Jahr wieder kommen, erklären Sie mir, wofür konkret Sie sammeln, wo das Geld bleibt."
Im nächsten Jahr heißt es dann: "Ach Sie mit Ihren Fragen. Was weiß ich? Ich sammele doch bloß fürs DRK."
Hier zeigt sich meines Erachtens zweierlei.
Die Mitgliederschaft des DRK besteht hauptsächlich aus wohlmeinenden, sozial denkenden Frauen mittleren bis fortgeschrittenen Alters, die an Organisationsstruktur und Finanzierung des DRK nicht im Geringsten interessiert sind. Sie sind gewissermaßen Gläubige.
Eine Diskussion der Einnahmen und Ausgaben findet intern nicht statt.
Meine Frage: Wo wird eigentlich eine Bilanz des Gesamtkonzern DRK sowie seiner regionalen Gliederungen veröffentlicht? |
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Das erlebt die Trude auch jedes Jahr. Früher hat sie immer 2 Mark gegeben und ein Pflaster gekriegt.
Seit so viel in den Zeitungen steht gibt es aber nichts mehr.
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19.04.2010 10:42 |
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