| OECD redet gleichen Mist wie Westerwelle! |
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Berlin (dpa) - In die deutsche Debatte um die Bezüge nach Hartz IV hat sich auch die internationale Wirtschaftsorganisation OECD eingeschaltet. Nach einer Studie haben deutsche Langzeitarbeitslose im Vergleich zu anderen Industriestaaten wenig finanzielle Anreize, gering bezahlte Jobs aufzunehmen. Diesen Artikel weiter lesen
Als Grund nannte die OECD hohe Sozialabgaben auch für Geringverdiener sowie die «unspezifische Förderung» von Minijobs.
Deutsche Arbeitslose stehen im internationalen Vergleich nicht besser da als Erwerbslose in anderen Ländern, geht aus der am Donnerstag in Berlin vorgelegten Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) weiter hervor. Ihre finanzielle Absicherung liege im Durchschnitt der 30 OECD-Länder, im europäischen Vergleich sei sie allerdings eher gering.
Die FDP sieht sich durch die OECD-Studie bestätigt. Nach Ansicht des arbeitsmarktpolitischen Sprechers der Bundestagsfraktion, Johannes Vogel, ist es richtig, dass Union und FDP die Verbesserung der Hinzuverdienstmöglichkeiten bei Hartz IV vereinbart haben.
Gut finde ich, dass hier mal klargestellt worden ist, dass Arbeitslose finanziell im europäischen Vergleich relativ schlecht dastehen.
Das wiegt umso schlimmer, als Deutschland ja immer noch einen der höchsten (und damit teuersten) Lebensstandards in Europa hat.
Die Aussage über die geringen Anreize, einen Job anzunehmen, sind allerdings genauso dumm wie die Äußerungen Westerwelles.
Erstens ist ein gering bezahlter Job immer noch zuschußnötig, zweitens führt jede gering bezahlte Arbeit dazu, dass diese Arbeit kein vernünftig bezahlter Mensch machen kann.
Im besten Fall wird hier nur über ein Hin- und Herschieben von Sozialleistungen geredet, mehr nicht.
__________________ Der Zweck der Diplomatie ist die Verlängerung von Krisen!
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