Schwarz-gelb: Verlierer sind die Mieter, Gewinner die Vermieter! |
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Verlierer sind die Mieter
Die neuen Mietrechtspläne kommen den Vermietern entgegen
von Sophie Burkhardt
Wohnungseigentümer sind begeistert von den schwarz-gelben Plänen zur Mietrechtsreform. Sie rechnen fest damit, Mietern künftig schneller kündigen zu können. Die Mieter haben dagegen wenig Grund zum Jubeln.
"Im Bereich des Mietrechts greift der Koalitionsvertrag alle Forderungen von Haus & Grund Deutschland auf und übernimmt sie", frohlockt der Eigentümerverband über die Beschlüsse der schwarz-gelben Bundesregierung. Besonders angetan hat es dem Verband die Vereinheitlichung der Kündigungsfristen für Mieter und Vermieter. "Dies deutet darauf hin, dass die Staffelung von drei, sechs und neun Monaten durch eine dreimonatige Kündigungsfrist auch für Vermieter ersetzt werden soll."
"Asymmetrische Kündigungsfristen" - so heißt das Schreckensbild für die Vermieter. Die rot-grüne Bundesregierung hatte sie 2001 vereinbart. Der Mieter kann mit einer Frist von drei Monaten kündigen. Für Vermieter ist die Kündigung schwerer. Unbefristete Mietverträge dürfen sie nur bei berechtigtem Interesse wie beispielsweise Eigenbedarf kündigen. Und die Wohndauer des Mieters wirkt sich auf die Kündigungsfristen aus. Wohnt ein Mieter fünf bis acht Jahre in einer Wohnung, beträgt die Kündigungfrist sechs Monate. Wohnt er länger als acht Jahre dort, ist die Frist sogar neun Monate lang. Ulrich Ropertz vom Mieterbund findet das nur richtig: "Die Mieter sind ja dann in der Wohngegend verwurzelt. Man muss ihnen Zeit geben, in ihrem Viertel wieder eine neue Wohnung zu finden."
http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/8/0,3672,7936712,00.html |
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Günter

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