Günter
Administrator
      
Dabei seit: 14.11.2005
Beiträge: 19256
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| "Gleichbehandlung" an einer Schule in Deutschland |
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Ihr Lieben,
folgendes ereignete sich vor wenigen Wochen im Landkreis Cuxhaven:
Die Leiterin eines Kindesgottesdienstes in einer Kirchengemeinde, die zur Hannoverschen Landeskirche gehört, wollte gerne Flyer an einer Grundschule verteilen, in denen zum Kindergottesdienst eingeladen wurde.
Diese Bitte wurde aber abgelehnt, mit dem Hinweis darauf, dass man Rücksicht nehmen müsste auf die Familen, die einem anderen Glauben angehören würden und auf nichtreligiöse Familien.
Zwei Tage später brachten die Kinder der Gemeindemitarbeiterin Flyer mit, die sogar direkt im Unterricht durch die Klassenlehrerin verteilt wurden waren. Es handelte sich hierbei um kommerzielle Flyer, in denen konkret für Yoga-Seminare geworben wurde.
Darauf von der Kindergottesdienst-Mitarbeiterin angesprochen, sagte die Schulleiterin, dass das ja auch etwas anderes wäre: "Yoga ist ja keine Religion! Außerdem: Wer sollte da schon etwas dagegen haben???"
Soviel zum Thema "Gleichbehandlung an einer Schule im sog. "christlichen Abendland"!
__________________ Liebe Grüße
Günter

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25.04.2011 00:31 |
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Grubendol
Mitglied
   
Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985
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| Zitat: |
Original von Günter
| Zitat: |
Original von Grubendol
Yoga ist eben keine Religion.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, außer man ist religiöser Fundamentalist. |
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Selbstverständlich ist Yoga Religion.
http://www.lichtarbeit.asia/yoga.html |
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Was?
Und deine Quelle ist mal wieder eine christlich-fundamentalistische Webseite...klasse.
| Zitat: |
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts hat sich ein nicht an eine einzelne Schule gebundener Typus von Yoga herausgebildet. Im „modernen Yoga“ liegt der Schwerpunkt in der Praxis des Yoga, die eher meditativ oder eher körperbezogen sein kann. Unter Hinweis auf die positiven Auswirkungen der Übungspraxis betrachtet man Yoga als individuelle Bereicherung oder als Beitrag zur persönlichen Entwicklung, weitgehend unabhängig von religiösen oder weltanschaulichen Überzeugungen des Schülers. Gurus und Doktrinen werden im Gegensatz zum traditionellen Yoga geringe Bedeutung zugeschrieben. Es werden wenig Verhaltensvorschriften aufgestellt, die Regeln sind für die Schüler eher Empfehlungen ohne verpflichtenden Charakter. Yoga wird nicht als philosophisches System gelehrt, stattdessen gibt es eine Tendenz zu einer empirischen Herangehensweise. Methoden zur Reinigung werden in Hinblick auf gesundheitsfördernde Wirkungen bewertet (siehe Shat-Kriyas). Im Zusammenhang mit der Betonung des Trainingseffektes von Yoga auf Körper und Geist wird gelegentlich an Auffassungen der Psychosomatik angeknüpft.
(...)
Grundsätzlich hat Yoga nachweislich einige positiv bewertete Effekte sowohl auf die physische als auch auf die psychische Gesundheit. Yoga kann unter Umständen zu einer Linderung bei verschiedensten Krankheitsbildern führen, etwa bei Durchblutungsstörungen[5], Schlafstörungen[6], nervösen Beschwerden (Angst und Depression[7]), chronischen Kopfschmerzen[8] oder Rückenschmerzen.[9]
Der Nutzen von Yoga bei Krankheit oder zur Erhaltung der Gesundheit wird unterschiedlich bewertet. In Deutschland können Kosten für Yogakurse von den Krankenkassen vor allem im Rahmen des Präventionsprinzips der Vermeidung spezifischer Risiken und stressabhängiger Krankheiten erstattet werden (Handlungsleitfaden der Krankenkassen nach § 20 Abs. 1 und 2 SGB V).
(...)
http://de.wikipedia.org/wiki/Yoga |
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__________________ "So seid ihr Menschen: Wenn euer Bauch spricht, vergesst ihr den Verstand.
Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."
- Der Dieb von Bagdad
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"Mir gefällt Ihr Benehmen nicht."
"Macht nichts. Ich verkauf's ja nicht."
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Grubendol am 26.04.2011 13:20.
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26.04.2011 13:19 |
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Grubendol
Mitglied
   
Dabei seit: 06.05.2007
Beiträge: 20985
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Na und?
Ich lese nichts, was nur als Link dasteht. Da musst du dir schon selber die Arbeit machen, das zu zitieren, was dir wichtig ist.
Die EKD schreibt nichts, was gegen Yogakurse spricht.
Außerdem ging es hier ja darum, dass den Märchenerzählern verboten wurde, ihre Flyer in der Schule zu verteilen, und nicht um Yoga.
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Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Grubendol am 27.04.2011 12:34.
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27.04.2011 12:26 |
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