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Niederelbe-Forum » Soziale Fragen » HartzIV-Forum » 6.177.000 Arbeitslose und 409.541 offene Stellen - was ist zu tun? » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Günter Günter ist männlich
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Fragezeichen 6.177.000 Arbeitslose und 409.541 offene Stellen - was ist zu tun? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Ihr Lieben,

wir ich schon an anderer Stelle schrieb, hatten wir nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit im Januar 2010 real 6.177.000 Arbeitslose. Demgegenüber stehen aktuell 409.541 offene Stellen (Stand: 21.02.2010).

Das bedeutet nach den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit konkret, dass sowieso höchstens 6,63 % aller Arbeitslosen einen Job bekommen könnten! Das ist die Situation, das ist Fakt!

Und nun frage ich Euch: Was kann konkret getan werden, um das Problem der Massenarbeitslosigkeit zu lösen?

Bitte bedenkt dabei folgendes: Selbst wenn alle gemeldeten offenen Stellen besetzt werden könnten - was ja tatsächlich nicht möglich ist - dann gäbe es in Deutschland immer noch gut 5,5 Mio. Arbeitslose.

__________________
Liebe Grüße winke
Günter



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21.02.2010 12:38 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
Quark Quark ist männlich
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RE: 6.177.000 Arbeitslose und 409.541 offene Stellen - was ist zu tun? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Conny
Das ist die Situation, das ist Fakt!


Und da wünsche ich auch keine Diskussion drüber, oder wie ist das gemeint?

Zitat:
Original von Conny
Und nun frage ich Euch: Was kann konkret getan werden, um das Problem der Massenarbeitslosigkeit zu lösen?

Bitte bedenkt dabei folgendes: Selbst wenn alle gemeldeten offenen Stellen besetzt werden könnten - was ja tatsächlich nicht möglich ist - dann gäbe es in Deutschland immer noch gut 5,5 Mio. Arbeitslose.


Zunächst muss man doch mal fragen, wieviel von den 6 Mio. Menschen wirklich noch in die Arbeit zurück wollen - bzw. zurück kommen? Was ist mit den über 55-jährigen, die gekündigt wurden, weil ihre Leistungsfähigkeit nicht mehr ausreicht? Was ist mit den Familienangehörigen, die sich 'arbeitslos' melden müssen, um Geld zu bekommen, weil der Ehemann in die Hartz-IV Falle geraten ist?

Die Frage ist doch, wie viele Arbeitslose kann sich eine Gesellschaft leisten? 5,5 Mio. sind dafür sicher zu viel (wenn die Zahl stimmt - wie jede Zahl) aber diese Stellen wird man nur durch zusätzliche Arbeitsplätze reduzieren können. Und die sind in einem wissenschaftlich und forschend geprägten Staat wie Deutschland leider nicht in Millionen vorhanden.

Wir sind halt kein Produktionsstandort mehr, dafür sind die Kosten in Deutschland viel zu hoch. Und neue Autobahnen bauen wir auch heute nicht mehr mit den Menschen in der Hand, sondern mit Baggern, Kipplastern und Kränen.

__________________



In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt

21.02.2010 13:20 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
Günter Günter ist männlich
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RE: 6.177.000 Arbeitslose und 409.541 offene Stellen - was ist zu tun? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Quark
Zitat:
Original von Conny
Das ist die Situation, das ist Fakt!


Und da wünsche ich auch keine Diskussion drüber, oder wie ist das gemeint?


Doch, ich meinte nur, dass hier nicht wieder diese Zahlen hinterfragt werden und man mir bezüglich dieser Zahlen "Grimm´s Märchen" unterstellt! Diese Zahlen sind Fakt, sie stammen, wie Du weißt, von der Bundesagentur für Arbeit. Nur das meinte ich damit.

Eine Diskussion ist von mir natürlich sehr gewünscht.

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Liebe Grüße winke
Günter



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21.02.2010 13:23 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
Günter Günter ist männlich
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RE: 6.177.000 Arbeitslose und 409.541 offene Stellen - was ist zu tun? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Quark
Zunächst muss man doch mal fragen, wieviel von den 6 Mio. Menschen wirklich noch in die Arbeit zurück wollen - bzw. zurück kommen?


Nun, nach der neuesten Studie, die vor wenigen Tagen durch die Medien ging, wollen die meisten ja. Nur gibt es eben viel zu wenig würdige Arbeit. Nun, und für diejenigen, die nicht wollen gilt: Wenn genug würdige Arbeit verfügbar wäre, hielte ich Sanktionen auch für berechtigt.


Zitat:
Was ist mit den über 55-jährigen, die gekündigt wurden, weil ihre Leistungsfähigkeit nicht mehr ausreicht?


Naja, Quark, ich werde im kommenden Jahr 55. Es ist doch einfach nicht wahr, dass die meisten der Arbeitslosen in diesem Alter nicht mehr leistungsfähig sind. Wenn wir genug würdige Arbeit hätten, würde sich für viele aus dieser Gruppe auch noch etwas finden.

Zitat:
Was ist mit den Familienangehörigen, die sich 'arbeitslos' melden müssen, um Geld zu bekommen, weil der Ehemann in die Hartz-IV Falle geraten ist?


Nun, wenn der Mann eine vernünftige und würdige Arbeit hätte, fielen ja automatisch beide aus der Erwerbslsoenzahl heraus. großes Grinsen

Zitat:
Die Frage ist doch, wie viele Arbeitslose kann sich eine Gesellschaft leisten? 5,5 Mio. sind dafür sicher zu viel (wenn die Zahl stimmt - wie jede Zahl) aber diese Stellen wird man nur durch zusätzliche Arbeitsplätze reduzieren können. Und die sind in einem wissenschaftlich und forschend geprägten Staat wie Deutschland leider nicht in Millionen vorhanden.


Nun, wie ich in dem Thread 2 Mio. Arbeitslose mehr durch die Politik ja nachgewiesen habe, hat die Politik in Deutschland ja - anders als unsere europäischen Nachbarn - den öffentlichen Sektor gegen jede Vernunft reduziert. Ansonsten hätten wir mindesten 2 Mio. weniger Arbeitslose!

Zitat:
Wir sind halt kein Produktionsstandort mehr, dafür sind die Kosten in Deutschland viel zu hoch. Und neue Autobahnen bauen wir auch heute nicht mehr mit den Menschen in der Hand, sondern mit Baggern, Kipplastern und Kränen.


Da ist sicherlich sehr viel dran. Aber das ist nur ein Problem. Das andere ist dieses:

Viele Arbeitsplätze in den Kapitalgesellschaften wurden gestrichen, weil der Konzern nur so eine höhrere Rendite erwirtschaften konnte. Und hohe Renditen streben die Manager u. a. auch deshalb an, weil ein Teil ihrer Entlohnung in der Form leistungsbezogen gestaltet ist, dass sie dieses Geld nur ab einer gewissen Renditenhöhe erhalten.

Außerdem halten viele Manager riesige Aktionpakete des Unternehmen, für das sie tätig sind. Auch hier können sie riesige Gewinne machen, wenn die Dividenden entsprechend gut ausfallen. Und das erreicht man eben u. a. dadurch, dass man die Kosten senkt, indem man Mitarbeiter entlässt.

Dieses alles hätte schon vor zwanzig Jahren gesetzlich unterbunden werden müssen. Aber welcher Politiker verärgert schon seine Freunde in der Wirtschaft???

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21.02.2010 16:17 Günter ist offline Email an Günter senden Homepage von Günter Beiträge von Günter suchen Nehmen Sie Günter in Ihre Freundesliste auf
Quark Quark ist männlich
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RE: 6.177.000 Arbeitslose und 409.541 offene Stellen - was ist zu tun? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Conny
Zitat:
Original von Quark
Zunächst muss man doch mal fragen, wieviel von den 6 Mio. Menschen wirklich noch in die Arbeit zurück wollen - bzw. zurück kommen?


Nun, nach der neuesten Studie, die vor wenigen Tagen durch die Medien ging, wollen die meisten ja. Nur gibt es eben viel zu wenig würdige Arbeit. Nun, und für diejenigen, die nicht wollen gilt: Wenn genug würdige Arbeit verfügbar wäre, hielte ich Sanktionen auch für berechtigt.

Also ist jetzt auch schon die nicht 'würdige' Arbeit ein Grund, nicht arbeiten zu gehen und von der Gesellschaft finanziert zu werden?

Zitat:
Original von Conny
Zitat:
Was ist mit den über 55-jährigen, die gekündigt wurden, weil ihre Leistungsfähigkeit nicht mehr ausreicht?


Naja, Quark, ich werde im kommenden Jahr 55. Es ist doch einfach nicht wahr, dass die meisten der Arbeitslosen in diesem Alter nicht mehr leistungsfähig sind. Wenn wir genug würdige Arbeit hätten, würde sich für viele aus dieser Gruppe auch noch etwas finden.

Rede doch mal mit einem 55-jährigen, der seine Jahre im Bau oder in anderen schweren Gewerken gearbeitet hat. Gerade für diese Personengruppen müssten mehr Möglichkeiten geschaffen werden, gleitender in den Vorruhestand zu gehen.

Zitat:
Original von Conny
Zitat:
Was ist mit den Familienangehörigen, die sich 'arbeitslos' melden müssen, um Geld zu bekommen, weil der Ehemann in die Hartz-IV Falle geraten ist?


Nun, wenn der Mann eine vernünftige und würdige Arbeit hätte, fielen ja automatisch beide aus der Erwerbslsoenzahl heraus. großes Grinsen


Also warum müssen dann für diese 'angehörigen Hartz-IV Empfänger Stellen geschaffen werden?

Zitat:
Original von Conny
Zitat:
Die Frage ist doch, wie viele Arbeitslose kann sich eine Gesellschaft leisten? 5,5 Mio. sind dafür sicher zu viel (wenn die Zahl stimmt - wie jede Zahl) aber diese Stellen wird man nur durch zusätzliche Arbeitsplätze reduzieren können. Und die sind in einem wissenschaftlich und forschend geprägten Staat wie Deutschland leider nicht in Millionen vorhanden.


Nun, wie ich in dem Thread 2 Mio. Arbeitslose mehr durch die Politik ja nachgewiesen habe, hat die Politik in Deutschland ja - anders als unsere europäischen Nachbarn - den öffentlichen Sektor gegen jede Vernunft reduziert. Ansonsten hätten wir mindesten 2 Mio. weniger Arbeitslose!


Mit hätten-Zahlen wirst Du aber die Zukunft nicht ändern können. Und die katastrophale Situation der öffentlichen Haushalte auch nicht, die sicherlich besser hätte sein können, es aber nicht ist.


Zitat:
Original von Conny
Zitat:
Wir sind halt kein Produktionsstandort mehr, dafür sind die Kosten in Deutschland viel zu hoch. Und neue Autobahnen bauen wir auch heute nicht mehr mit den Menschen in der Hand, sondern mit Baggern, Kipplastern und Kränen.


Da ist sicherlich sehr viel dran. Aber das ist nur ein Problem. Das andere ist dieses:

Viele Arbeitsplätze in den Kapitalgesellschaften wurden gestrichen, weil der Konzern nur so eine höhrere Rendite erwirtschaften konnte. Und hohe Renditen streben die Manager u. a. auch deshalb an, weil ein Teil ihrer Entlohnung in der Form leistungsbezogen gestaltet ist, dass sie dieses Geld nur ab einer gewissen Renditenhöhe erhalten.

Außerdem halten viele Manager riesige Aktionpakete des Unternehmen, für das sie tätig sind. Auch hier können sie riesige Gewinne machen, wenn die Dividenden entsprechend gut ausfallen. Und das erreicht man eben u. a. dadurch, dass man die Kosten senkt, indem man Mitarbeiter entlässt.

Dieses alles hätte schon vor zwanzig Jahren gesetzlich unterbunden werden müssen. Aber welcher Politiker verärgert schon seine Freunde in der Wirtschaft???

Und was ist Deiner Meinung nach zu tun?

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Franklin D. Roosevelt

21.02.2010 21:32 Quark ist offline Beiträge von Quark suchen Nehmen Sie Quark in Ihre Freundesliste auf
Günter Günter ist männlich
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RE: 6.177.000 Arbeitslose und 409.541 offene Stellen - was ist zu tun? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Zitat:
Original von Quark
Nun, nach der neuesten Studie, die vor wenigen Tagen durch die Medien ging, wollen die meisten ja. Nur gibt es eben viel zu wenig würdige Arbeit. Nun, und für diejenigen, die nicht wollen gilt: Wenn genug würdige Arbeit verfügbar wäre, hielte ich Sanktionen auch für berechtigt.

Also ist jetzt auch schon die nicht 'würdige' Arbeit ein Grund, nicht arbeiten zu gehen und von der Gesellschaft finanziert zu werden?


Es kommt drauf an, was man unter "nicht würdiger Arbeit" versteht. Dazu zähle ich 1-€-Jobs, die Stellenkiller im öffentlichen Dienst und im Handwerk sind, Tätigkeiten, wo weniger als 4 € verdient werden und Langzeitpraktika, wo der HartzIV-Empfänger und die Solidargemeinschaft nur ausgebeutet wird!

Zitat:
Original von Conny
Zitat:
Original von Quark
Was ist mit den über 55-jährigen, die gekündigt wurden, weil ihre Leistungsfähigkeit nicht mehr ausreicht?

Zitat:
[Naja, Quark, ich werde im kommenden Jahr 55. Es ist doch einfach nicht wahr, dass die meisten der Arbeitslosen in diesem Alter nicht mehr leistungsfähig sind. Wenn wir genug würdige Arbeit hätten, würde sich für viele aus dieser Gruppe auch noch etwas finden.

Rede doch mal mit einem 55-jährigen, der seine Jahre im Bau oder in anderen schweren Gewerken gearbeitet hat. Gerade für diese Personengruppen müssten mehr Möglichkeiten geschaffen werden, gleitender in den Vorruhestand zu gehen.


Richtig. Das wäre wünschenswert. Aber ganz bestimmt nicht über HartzIV

Zitat:
Zitat:
Original von Conny
Zitat:
Original von Quark
Was ist mit den Familienangehörigen, die sich 'arbeitslos' melden müssen, um Geld zu bekommen, weil der Ehemann in die Hartz-IV Falle geraten ist?


Nun, wenn der Mann eine vernünftige und würdige Arbeit hätte, fielen ja automatisch beide aus der Erwerbslsoenzahl heraus. großes Grinsen


Also warum müssen dann für diese 'angehörigen Hartz-IV Empfänger Stellen geschaffen werden?


Müssen ja nicht. Aber solange sie beide HartzIV-Emfänger sind, werden sie auch beide in 1-Euro-Jobs und in Zeitarbeits-Ausbeutung getrieben. Leider!

Zitat:
Zitat:
Original von Conny
Zitat:
Original von Quark
Die Frage ist doch, wie viele Arbeitslose kann sich eine Gesellschaft leisten? 5,5 Mio. sind dafür sicher zu viel (wenn die Zahl stimmt - wie jede Zahl) aber diese Stellen wird man nur durch zusätzliche Arbeitsplätze reduzieren können. Und die sind in einem wissenschaftlich und forschend geprägten Staat wie Deutschland leider nicht in Millionen vorhanden.


Nun, wie ich in dem Thread 2 Mio. Arbeitslose mehr durch die Politik ja nachgewiesen habe, hat die Politik in Deutschland ja - anders als unsere europäischen Nachbarn - den öffentlichen Sektor gegen jede Vernunft reduziert. Ansonsten hätten wir mindesten 2 Mio. weniger Arbeitslose!


Mit hätten-Zahlen wirst Du aber die Zukunft nicht ändern können. Und die katastrophale Situation der öffentlichen Haushalte auch nicht, die sicherlich besser hätte sein können, es aber nicht ist.


Oh, wenn man die Fehler der Regierungen Schröder und Merkel korrigieren würde, hätten die öffentlichen Haushalte wieder Geld satt. Allerdings würden dann einige Konzerne nicht Renditen von 20 - 30 % erwirtschaften können. Was aber nicht schlimm wäre, denn die erwirtschaften die Konzerne in unseren vergleichbaren Nachbarländern auch nicht. Dort hat man nämlich die Körperschaftssteuer nicht auf Kosten der Kommunen so radikal gesenkt!


Zitat:
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Original von Quark
Zitat:
Original von Conny
Zitat:
Original von Quark
Wir sind halt kein Produktionsstandort mehr, dafür sind die Kosten in Deutschland viel zu hoch. Und neue Autobahnen bauen wir auch heute nicht mehr mit den Menschen in der Hand, sondern mit Baggern, Kipplastern und Kränen.


Da ist sicherlich sehr viel dran. Aber das ist nur ein Problem. Das andere ist dieses:

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Außerdem halten viele Manager riesige Aktionpakete des Unternehmen, für das sie tätig sind. Auch hier können sie riesige Gewinne machen, wenn die Dividenden entsprechend gut ausfallen. Und das erreicht man eben u. a. dadurch, dass man die Kosten senkt, indem man Mitarbeiter entlässt.

Dieses alles hätte schon vor zwanzig Jahren gesetzlich unterbunden werden müssen. Aber welcher Politiker verärgert schon seine Freunde in der Wirtschaft???

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Und was ist Deiner Meinung nach zu tun?


Wenn wir die Abgabequoten (Körperschaftssteuer etc) und den Spitzensteuersatz nur auf den westeuropäischen Durchschnitt anpassen würden - und auch die Vermögensteuer, die wir ja momentan gar nicht haben, dann hätten wir sehr viele Milliarden, um Arbeitsplätze in allen Eignungsbereichen zu schaffen.

Das ist jetzt überhaupt kein sozialistischer Ansatz! Wenn wir die Abgabequoten nur wieder auf die Sätze zurückführen würden, die unter Helmut Kohl galten (Kohl war, glaube ich, kein Sozialist großes Grinsen ), dann hätte die öffentlich Hand jährlich 200 Milliarden mehr zur Verfügung, um Menschen einzustellen und sie zu bezahlen. Nur die Herren Albrecht, Schwarz, die Deutsche Bank und wie sie alle heißen, würden dann nicht ganz so schnell immer reicher werden. Und keine Sorge: Die eben von mir genannten Firmen würden deshalb nicht auswandern, weil der Markt für ihre Geschäfte eben hier in Deutschland liegt!

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RE: 6.177.000 Arbeitslose und 409.541 offene Stellen - was ist zu tun? Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen

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Original von Quark
Wir sind halt kein Produktionsstandort mehr, dafür sind die Kosten in Deutschland viel zu hoch. Und neue Autobahnen bauen wir auch heute nicht mehr mit den Menschen in der Hand, sondern mit Baggern, Kipplastern und Kränen.

Was die hohen Kosten gleich wieder relativiert, ist schließlich egal, ob so ein Bagger in Deutschland oder Indien fährt, die Kosten für den Fahrer fallen gegenüber denen für den Bagger überhaupt nicht ins Gewicht. großes Grinsen

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Was die hohen Kosten gleich wieder relativiert, ist schließlich egal, ob so ein Bagger in Deutschland oder Indien fährt, die Kosten für den Fahrer fallen gegenüber denen für den Bagger überhaupt nicht ins Gewicht. großes Grinsen

Ein Bagger braucht einen Baggerfahrer und erledigt die Arbeit von wievielen Arbeitern mit Schaufel und Spaten in der Hand? Augenzwinkern

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Original von Quark
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Original von toffil
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22.02.2010 17:49 toffil ist offline Beiträge von toffil suchen Nehmen Sie toffil in Ihre Freundesliste auf
 
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