Günter
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Dabei seit: 14.11.2005
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| Kassen und Minister kritisieren Proteste - Hausärzte stoßen auf taube Ohren |
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Kassen und Minister kritisieren Proteste
Hausärzte stoßen auf taube Ohren
Die Hausärzte fühlen sich als Verlierer von Röslers Sparplänen und haben deshalb bundesweit ihre Praxen geschlossen. Auf Verständnis bei den Krankenkassen sowie dem Minister stießen sie mit ihrem Protest nicht. Rösler nannte die Aktion "unfair". Die Krankenkassen argumentierten mit Zahlen.
Von Peter Mücke, NDR, ARD-Hauptstadtstudio
Zufall oder Absicht? Ausgerechnet am großen Aktionstag des Hausärzteverbandes veröffentlicht der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenkassen Zahlen zur Entwicklung der Arzthonorare: Sie sind zwischen 2007 und 2009 kräftig gestiegen - um durchschnittlich elf Prozent. Den Rekord hält dabei Hamburg mit über 24 Prozent Plus, in Niedersachsen waren es immerhin 20,6 Prozent mehr.
Kreative Lösungen, bitte!
Die Arzthonorare sind damit sehr viel stärker gestiegen als die Löhne und Gehälter in Deutschland. Die Krankenkassen hatten wiederholt auf die Zahlen hingewiesen - und haben kein Verständnis für die Proteste: "Es hilft überhaupt nicht weiter, wenn sich einzelne Interessengruppen nur originär auf ihre Interessen verständigen. Und wenn man nicht über kreative Lösungen nachdenkt - wie können wir gemeinsam mehr erreichen als beim heutigen Stand, was ist dazu notwendig?", so die Chefin der größten Gesetzlichen Krankenkasse, der Barmer-GEK, Birgit Fischer.
http://www.tagesschau.de/inland/hausarztstreik100.html |
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__________________ Liebe Grüße
Günter

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15.09.2010 23:03 |
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Günter
Administrator
      
Dabei seit: 14.11.2005
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Original von Dreikatendeich
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Original von Conny
Nun sagen diese Zahlen unterm Strich aber nur sehr wenig über die Gewinne das Arztes aus, da von den Honoraren bekanntlich erst die Kosten (Gehälter, medizinische Geräte, Praxismiete in Abzug gebracht werden müssen.
Wenn Du bei Deinem Hausarzt bist, wieviel Mitarbeiterinnen arbeiten dort mit? |
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Mein Hausarzt hat zwei Mitarbeiterinnen auf Teilzeitbasis , die sich abwechseln .
Er ist der einzige Arzt in Meckelfeld , der noch Hausbesuche macht .
Sein Wartezimmer ist 2 x am Tag recht voll .
Mir persönlich sagte er , es gehe ihm gut und er wäre zufrieden .Allerdings ist er strikt gegen die Praxisgebühr , und sieht das Problem eher bei den Krankenkassen mit ihrem " Wasserkopf " .
Auch die Pharmaindustrie bekommt bei ihm ihr " Fett " weg .
Er sagt meiner Ansicht nach die Wahrheit ,da er in Kürze in den Ruhestand geht .
Liebe Grüße Andreas |
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So eine Praxis hatten wir in Otterndorf auch bis vor vier oder fünf Jahren. Der Arzt genießt jetzt seinen verdienten Tuhe stand!
Die anderen Praxen, die ich kenne, beschäftigen aber ein vielfaches mehr an Mitarbeitern/Innen. In zwei mir bekannten Gemeinschaftspraxen sind nach meinem Eindruck wohl eher sechs bis acht Vollzeitarbeitskräfte beschäftigt.
__________________ Liebe Grüße
Günter

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17.09.2010 00:04 |
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