| Zusätzliche Krippenplätze ... dafür - dagegen? |
 |
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
im Jahr 2006 besuchten deutschlandweit 285.000 Kinder unter drei Jahren eine Kindertagesstätte oder wurden von Tagesmüttern betreut, so die Angaben des Statistischen Bundesamtes. Dabei gab es einen deutlichen Unterschied zwischen den neuen und alten Bundesländern: Während in Ostdeutschland rund 40 Prozent der unter Dreijährigen eine Tagesbetreuung in Anspruch nahmen, waren es in Westdeutschland nur etwa acht Prozent.
Einen bundesweiten Rechtsanspruch auf Tagesbetreuung gibt es für Kinder erst ab dem vollendeten dritten Lebensjahr und dann bis zum Schuleintritt. Für die unter Dreijährigen liegt die Entscheidung bei den Ländern.
Bisher hat nur Sachsen-Anhalt einen Rechtsanspruch gesetzlich verankert. "Bei uns gibt es einen Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung von Geburt an bis zur sechsten Klasse", erklärt Holger Paech vom Bildungsministerium Sachsen-Anhalt. Um dies bei Bedarf einzufordern, müssen die Eltern ihre Kinder beim zuständigen Jugendamt anmelden. Ihnen wird dann entweder ein Kita-Platz zugewiesen oder sie suchen sich die Kindertagesstätte selbst aus - je nach Landkreis. 50,2 Prozent nutzen das Angebot, das ist bundesweit die höchste Quote.
Nun hat die Bundesregierung beschlossen, die Zahl der Kinderkrippen massiv ausbauen. Darüber, ob das sinnvoll ist, wird überhaupt nicht mehr diskutiert. Gestritten wird nur noch über die Finanzierung!
Ich möchte an dieser Stelle aber einmal zur Diskussion stellen, ob es denn überhaupt sinnvoll ist, zusätzliche Krippenplätze zu schaffen.
*** Zur Absimmung nach oben scrollen! ***
Liebe Grüße
Günter Ruks
__________________ Liebe Grüße
Günter

|