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Geschrieben von Gückel am 27.06.2011 um 21:48:

Patient mit Hakenkreuz am Arm: Jüdischer Arzt verweigert Op

Wie findet Ihr das?


Zitat:
Patient mit Hakenkreuz am Arm: Jüdischer Arzt verweigert Op

Ein jüdischer Arzt weigerte sich, einem Mann mit Hakenkreuz-Tattoo die Schilddrüse zu entfernen. Das durfte er auch, sagt die Ärztekammer.

KÖLN (iss). Im katholischen Brüderkrankenhaus St. Josef in Paderborn hat sich ein jüdischer Arzt geweigert, einen Mann zu operieren, der ein großes Hakenkreuz auf dem Oberarm eintätowiert hatte.

Der 36-Jährige lag bereits in der Narkose, ihm sollte die Schilddrüse entfernt werden. Der Mediziner informierte die Ehefrau, dass es ihm unmöglich sei, ihren Mann zu operieren. Die Chefärztin des Krankenhauses übernahm den Eingriff.

Die empörte Ehefrau setzte offenbar die "Bild-Zeitung" von dem Fall in Kenntnis, das "Westfalen-Blatt" nahm die Sache dann auf.


http://www.aerztezeitung.de/praxis_wirtschaft/klinikmanagement/article/629322/patient-hakenkreuz-arm-juedischer-arzt-verweigert-op.html

Also das versößt doch wohl ganz eindeutig gegen das ärztliche Ethos! DEr Mann hätte operieren müssen!


Geschrieben von Günter am 27.06.2011 um 23:02:

RE: Patient mit Hakenkreuz am Arm: Jüdischer Arzt verweigert Op

Zitat:
Original von Gückel
Also das versößt doch wohl ganz eindeutig gegen das ärztliche Ethos! DEr Mann hätte operieren müssen!


Das würde ich etwas differenzierter sehen:

Sicherlich kann der Operateur selber nicht das direkte Opfer der Nazis sein. sonst könnte er nicht mehr operieren.

Aber, was ist denn, wenn er seine Eltern, Großeltern oder andere nahe Verwandte durch die Nazis verloren hat?

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Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von Grubendol am 27.06.2011 um 23:04:

Was sollte der Arzt tun, den Arm amputieren? happy2 happy2 happy2

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Geschrieben von Quark am 27.06.2011 um 23:06:

Es gibt jüdische Ärzte, die in katholischen Krankenhäuser praktizieren?

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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt


Geschrieben von Günter am 27.06.2011 um 23:53:

Zitat:
Original von Quark
Es gibt jüdische Ärzte, die in katholischen Krankenhäuser praktizieren?


Ich denke, das ist heutzutage nichts Ungewöhnliches. Es gibt doch an zehalreichen Kliniken in Deutschland auch muslimische Ärzte.

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Geschrieben von Quark am 28.06.2011 um 07:29:

Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Quark
Es gibt jüdische Ärzte, die in katholischen Krankenhäuser praktizieren?


Ich denke, das ist heutzutage nichts Ungewöhnliches. Es gibt doch an zehalreichen Kliniken in Deutschland auch muslimische Ärzte.


Die sind aber nicht kirchlich geführt.

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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt


Geschrieben von RaBoe am 28.06.2011 um 10:52:

Zitat:
Original von Quark
Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Quark
Es gibt jüdische Ärzte, die in katholischen Krankenhäuser praktizieren?


Ich denke, das ist heutzutage nichts Ungewöhnliches. Es gibt doch an zehalreichen Kliniken in Deutschland auch muslimische Ärzte.


Die sind aber nicht kirchlich geführt.



Wie gut das wir so liberal sind.

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Geschrieben von meine meinung am 28.06.2011 um 13:52:

RE: Patient mit Hakenkreuz am Arm: Jüdischer Arzt verweigert Op

Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Gückel
Also das versößt doch wohl ganz eindeutig gegen das ärztliche Ethos! DEr Mann hätte operieren müssen!


Das würde ich etwas differenzierter sehen:
Aber, was ist denn, wenn er seine Eltern, Großeltern oder andere nahe Verwandte durch die Nazis verloren hat?


Das sehe ich nun wieder etwas anders:

Ist der Mann in erster Linie Jude, wenn er am Krankenhaus arbeitet oder ist er Arzt. Wenn er einen Patienten nicht behandelt, dann ist das Arbeitsverweigerung. Es sei denn er hat einen Vertrag, der ihm entsprechendes erlaubt. Das halte ich aber eher für unwahrscheinlich.

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Geschrieben von Grubendol am 28.06.2011 um 18:15:

RE: Patient mit Hakenkreuz am Arm: Jüdischer Arzt verweigert Op

Zitat:
Original von meine meinung
Ist der Mann in erster Linie Jude, wenn er am Krankenhaus arbeitet oder ist er Arzt. Wenn er einen Patienten nicht behandelt, dann ist das Arbeitsverweigerung. Es sei denn er hat einen Vertrag, der ihm entsprechendes erlaubt. Das halte ich aber eher für unwahrscheinlich.

Ich schätze auch, dass es durchaus Ärger geben könnte, wenn da unbedingt jemand ein Fass aufmachen will.

Man muss sich mal den umgekehrten Fall vorstellen, wie dann die öffentliche Reaktion wäre...

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Geschrieben von RaBoe am 28.06.2011 um 18:38:

RE: Patient mit Hakenkreuz am Arm: Jüdischer Arzt verweigert Op

Zitat:
Original von Grubendol


Man muss sich mal den umgekehrten Fall vorstellen, wie dann die öffentliche Reaktion wäre...


Also ich müsste auch dreimal schlucken bevor ich ihn z.B. bein einem Unfall helfen müsste.

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Geschrieben von meine meinung am 28.06.2011 um 18:52:

RE: Patient mit Hakenkreuz am Arm: Jüdischer Arzt verweigert Op

Zitat:
Original von RaBoe
Zitat:
Original von Grubendol


Man muss sich mal den umgekehrten Fall vorstellen, wie dann die öffentliche Reaktion wäre...


Also ich müsste auch dreimal schlucken bevor ich ihn z.B. bein einem Unfall helfen müsste.


Ich denke bei einer Privatperson sieht das anders aus. Und so einfach ist das auch nicht jemandem vorzuwerfen, dass er Hilfe verweigert hat.

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Geschrieben von Niclas am 28.06.2011 um 19:04:

die meinungen hier kann ich absolut nicht teilen.

mein größter feind könnte auf dem boden liegen und ich würde ihm sofort zur hilfe eilen!


Geschrieben von Dreikatendeich am 28.06.2011 um 19:21:

Zitat:
Original von Niclas
die meinungen hier kann ich absolut nicht teilen.

mein größter feind könnte auf dem boden liegen und ich würde ihm sofort zur hilfe eilen!


Gute Einstellung . winke

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Geschrieben von meine meinung am 28.06.2011 um 19:29:

Zitat:
Original von Niclas
die meinungen hier kann ich absolut nicht tebeim ilen.

mein größter feind könnte auf dem boden liegen und ich würde ihm sofort zur hilfe eilen!



Welch lobenswerter Zug. Während ich z. B. gesagt habe, dass ein bestimmter jemand neben mir sterben könnte und ich würde es nicht sehen. (Ausgelöst durch einen Ansch... bei der Personalabteilung nachdem mein Sohn unschuldig Opfer eines schweren Verkehrsunfalls wurde.)

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Geschrieben von RaBoe am 28.06.2011 um 19:36:

Zitat:
Original von Niclas
die meinungen hier kann ich absolut nicht teilen.

mein größter feind könnte auf dem boden liegen und ich würde ihm sofort zur hilfe eilen!


Du wurdest Deine Gesundheit riskieren?

Ja bei Mund zu Mund, oder Kontakt zum Blut.

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