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Geschrieben von Niclas am 30.03.2011 um 11:48:

hab mich hier mal flüchtig eingelesen und muss grubi zustimmen. jeder mensch sollte selbst über seinen körper verfügen dürfen.

wenn eine frau abtreiben möchte (im gesetzlichen rahmen) so soll sie es tun.


Geschrieben von Günter am 30.03.2011 um 11:55:

Zitat:
Original von Niclas
hab mich hier mal flüchtig eingelesen und muss grubi zustimmen. jeder mensch sollte selbst über seinen körper verfügen dürfen.

wenn eine frau abtreiben möchte (im gesetzlichen rahmen) so soll sie es tun.


Darum geht es hier doch gar nicht. Du kannst dazu diese Meinung oder auch eine andere vertreten. Das ist Dir doch unbenommen. Wir können zu dieser Frage gerne den 95. Thread starten. Augenzwinkern Damit habe ich kein Problem.

In diesem Thread hier geht es darum, dass wir uns hoffentlich noch in einer Demokratie befinden, wo jeder, ich wiederhole: jeder, seine Meinung sagen und in einer genehmigten Demo äußern darf - und zwar völlig unabhängig davon, ob Grubendol, Du oder ich diese Meinung teilen oder nicht!

Es geht in diesem um diese Meinungs- und Demonstartionsfreiheit, die gewisse Anarchos und Antifas offensichtlich begrenzen oder einschränken wollen, wenn sie ihrer persönlichen Meinung widerspricht!

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Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von Dreikatendeich am 30.03.2011 um 11:57:

Zitat:
Original von Niclas
hab mich hier mal flüchtig eingelesen und muss grubi zustimmen. jeder mensch sollte selbst über seinen körper verfügen dürfen.

wenn eine frau abtreiben möchte (im gesetzlichen rahmen) so soll sie es tun.


Demonstrieren ( im gesetzlichen Rahmen ) gegen den oben genannten gesetzlichen Rahmen , sollte aber auch toleriert werden .
punk

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Geschrieben von Niclas am 30.03.2011 um 12:04:

Zitat:
Original von Dreikatendeich
Zitat:
Original von Niclas
hab mich hier mal flüchtig eingelesen und muss grubi zustimmen. jeder mensch sollte selbst über seinen körper verfügen dürfen.

wenn eine frau abtreiben möchte (im gesetzlichen rahmen) so soll sie es tun.


Demonstrieren ( im gesetzlichen Rahmen ) gegen den oben genannten gesetzlichen Rahmen , sollte aber auch toleriert werden .
punk


selbstverständlich! so lange alles eine gesetzliche grundlage hat bin ich dafür.


Geschrieben von Grubendol am 30.03.2011 um 12:04:

Von mir aus sollen die doch mit ihren Kreuzen rumlaufen, wo sie wollen. Ich bin sowieso der Meinung, dass man mit Gegendemos nur denjenigen eine Öffentlichkeit schafft, die man eigentlich nicht in der Öffentlichkeit sehen will, z.B. Volksverhetzer, die abtreibende Frauen als Mörderinnen bezeichnen.

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Geschrieben von Günter am 30.03.2011 um 13:09:

Zitat:
Original von Grubendol
Von mir aus sollen die doch mit ihren Kreuzen rumlaufen, wo sie wollen. Ich bin sowieso der Meinung, dass man mit Gegendemos nur denjenigen eine Öffentlichkeit schafft, die man eigentlich nicht in der Öffentlichkeit sehen will, z.B. Volksverhetzer, die abtreibende Frauen als Mörderinnen bezeichnen.


So, nun schreibst Du also, dass du der Meinung bist, dass diejenigen, die sich gegen das Töten von ungeborenen Kindern stellen, "Volksverhetzer" sind.

Nungut, solange Du das als Deine Meinung bezeichnest, werde ich das so stehen lassen.

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Geschrieben von Grubendol am 30.03.2011 um 13:27:

Nun, wer etwas, was vom Gesetz her zulässig ist, als "Mord" bezeichnet, bezeichnet doch diejenigen, die von diesem ihrem Recht Gebrauch machen, mittelbar als "Mörderinnen", oder?

Zitat:
Den Tatbestand einer Volksverhetzung definiert § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs:

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
(...)
2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, (...)

http://de.wikipedia.org/wiki/Volksverhetzung

Jemanden als "Mörder" zu bezeichnen, der von seinem Recht Gebrauch macht, erfüllt für mich zumindest ein Tatbestandsmerkmal der Volksverhetzung.

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Geschrieben von Lui am 30.03.2011 um 16:15:

Die selbsternannten Lebensrechtler haben gewußt was in Münster auf sie zukommt und trotzdem sind sie maschiert.
So etwas nenne ich bewußte Provokation.
Das wollen "Christen" sein?
Wohl kaum und schon garnicht wenn sie Nazi-Größen mitmaschieren laßen.

Zitat:
*1000Kreu­ze Marsch wird auch die­ses Jahr nicht un­be­hel­ligt durch die Stadt zie­hen kön­nen* Am Mon­tag ver­öf­fent­lich­te Eu­ro­Pro­Li­fe den 12. 03. 2011 als Ter­min für den dies­jäh­ri­gen 1000 Kreu­ze Marsch in Müns­ter. Das Bünd­nis „Gegen 1000 Kreu­ze“ re­agier­te so­fort und kün­dig­te unter dem Motto „Fun­da­men­ta­lis­ti­sche Chris­t_in­nen ‚ab­schir­men‘ – Krea­ti­ve Stör­ak­tio­nen gegen den 1000Kreu­ze Marsch“ Pro­tes­te an. Seit 2006 fin­det der Marsch von Eu­ro­Pro­Li­fe neben Mün­chen und Fulda u.a. auch in Müns­ter statt. Be­reits 2009 und 2010 tra­fen die Kreuz­trä­ger_in­nen auf Pro­tes­tie­ren­de die laut ihren Unmut gegen das von ihnen ge­for­der­te kom­plet­te Ver­bot von Schwan­ger­schats­ab­brü­chen deut­lich mach­ten. „Eu­ro­Pro­Li­fe geht es nicht nur um Schwan­ger­schafts­ab­brü­che, sie sehen auch Ver­hü­tung und Ho­mo­se­xua­li­tät und jedes an­de­re von ihrer Norm ab­wei­chen­de Ver­hal­ten als nicht mit der Bibel ver­ein­bar und daher be­kämp­fens­wert an. Diese mit­tel­al­ter­li­chen Po­si­tio­nen ge­hö­ren in den Ge­schichts­un­ter­richt, aber nicht auf die Stra­ße,“ so Rita Tramm, Spre­che­rin des Bünd­nis­ses. Immer wie­der lockt die als Pro­zes­si­on (Ge­bets­zug) ge­tarn­te De­mons­tra­ti­on auch Neo­na­zis an. 2010 nahm bei­spiels­wei­se der da­ma­li­ge Be­zirks­be­auf­trag­te der JN (Jun­gen Na­tio­nal­de­mo­kra­ten) des Müns­ter­lan­des Mar­cel Hues­mann mit sei­nen Ka­me­ra­den teil. Tramm: „Ver­wun­der­lich ist die Be­tei­li­gung von Neo­na­zis nur auf den ers­ten Blick, sind doch die Avan­cen nach rechts außen sei­tens der selbst­er­nann­ten ‚Le­bens­schüt­zer‘ ziem­lich deut­lich. So­wohl in ihrer sehr ri­gi­den Se­xu­al­mo­ral, als auch in ihrem sehr kon­ser­va­ti­ven Rol­len­ver­ständ­nis.“ Auch per­so­nell gibt es durch­aus An­knüp­fungs­punk­te. 2009 war Klaus Gün­ter Annen ein will­kom­me­ner Gast von An­mel­der Wolf­gang He­ring und Co. Annen ist seit Jah­ren be­kannt für seine An­ti- Ab­trei­bungs- Pro­tes­te vor Kli­ni­ken. Er er­hielt meh­re­re An­zei­gen wegen Be­lei­di­gung, weil er Ärz­ten und Frau­en vor­wirft sich am „Ba­by­caust“ zu be­tei­li­gen. Auf der gleich­na­mi­gen Home­page (Babycaust. de) stellt er her­aus, dass er Ab­trei­bun­gen für die „Stei­ge­rungs­form der grau­sa­men Ver­bre­chen“ des Ho­lo­causts hält. Er schreibt unter an­de­rem für kreuz. net – ein Opus Dei na­he­ste­hen­des On­lin­e­por­tal – und die rech­te Wo­chen­zei­tung Junge Frei­heit. Auch Fe­li­zi­tas Küble, Lei­te­rin des Chris­to­phe­rus­wer­kes Müns­ter und ehe­ma­li­ge Be­trei­be­rin des fun­da­men­ta­lis­ti­schen, eben­falls in Müns­ter an­säs­si­gen „Komm- Mit Ver­la­ges“, jähr­li­che Teil­neh­me­rin des 1000Kreu­ze Mar­sches, ist Au­to­rin der JF.


http://gegen1000kreuze.blogsport.de/2011/02/09/pm-alle-jahre-wieder/

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.


Geschrieben von Günter am 30.03.2011 um 19:47:

Max, dazu ein paar Bemerkungen:

1. Dir ist wirklich keine Website zu unseriös, um daraus zu zitieren. Noch vor kurzem hast Du gegen Antifas geschrieben. Nun zitierst Du aus ihren Seiten.


Zitat:
Original von max1995
Die selbsternannten Lebensrechtler haben gewußt was in Münster auf sie zukommt und trotzdem sind sie maschiert.
So etwas nenne ich bewußte Provokation.

Das wollen "Christen" sein?
Wohl kaum und schon garnicht wenn sie Nazi-Größen mitmaschieren laßen.


2. Dieses Argument hat einen langen Bart. Schon bei den Demos gegen den Bau des AKWs in Brokdorf wurde uns von Seiten der CDU vorgeworfen, eine Demo auch dann durchzuführen, wenn sich Chaoten unter die Demonstranten mischten. Die Politiker von der CDU (Barzel, Kohl, Barschel etc.) forderten damals, dass man eine Demo sofort beenden müsse, wenn sich Krawallbrüder unter die friedlichen Demonstarnten mischten. Diese Forderung hatte Methode - und viele Konservative plapperten diesen undemokratischen Unsinn nach!

Nun bringst Du das gleiche Argument! Nur, weil auch Nazis zwischen den Demonstranten mitmarschierten, sollte man die Demo nicht durchführen?

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Geschrieben von Lui am 30.03.2011 um 19:58:

Suchen Christen nicht den Frieden?

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Geschrieben von Günter am 30.03.2011 um 20:00:

Zitat:
Original von max1995
Suchen Christen nicht den Frieden?


Bitte jetzt nicht vom Thema ablenken. Augenzwinkern
Selbstverständlich sind Christen für den Frieden. Aber, nicht um jeden Preis! Wer regelmässig in der Bibel liest, weiß das. Jesus hat imemr wieder dazu aufgefordert, klar Farbe zu bekennen. Darüber können wir uns gerne in einem anderen Thread unterhalten. Hier geht es darum, dass bestimmte Gruppen die Meinungsfreiheit und das Demonstrationsrecht einschränken wollen.

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Geschrieben von Günter am 30.03.2011 um 20:09:

Zitat:
Original von Grubendol
Nun, wer etwas, was vom Gesetz her zulässig ist, als "Mord" bezeichnet, bezeichnet doch diejenigen, die von diesem ihrem Recht Gebrauch machen, mittelbar als "Mörderinnen", oder?

Zitat:
Den Tatbestand einer Volksverhetzung definiert § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs:

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
(...)
2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, (...)

http://de.wikipedia.org/wiki/Volksverhetzung

Jemanden als "Mörder" zu bezeichnen, der von seinem Recht Gebrauch macht, erfüllt für mich zumindest ein Tatbestandsmerkmal der Volksverhetzung.


Ist es denn kein Mord, vorsätzlich Kinder umzubringen?

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Geschrieben von Dreikatendeich am 30.03.2011 um 20:21:

Auch ich würde nur von Webseiten zitieren , und sie verlinken , wenn ich auch zu deren Inhalten stehe .
Ein wahlloses heraussuchen von Zitaten aus allen möglichen Webseiten , nur des jeweiligen speziell zum Thema passenden Inhaltes , kann nicht der Weisheit letzten Schluß sein . winke

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Geschrieben von Dreikatendeich am 30.03.2011 um 20:27:

Zitat von Grubendol :

Jemanden als "Mörder" zu bezeichnen, der von seinem Recht Gebrauch macht, erfüllt für mich zumindest ein Tatbestandsmerkmal der Volksverhetzung.

Zitat Ende .

Meineswissens laufen aber keine Klagen in dieser Richtung .
Da stehst du sehr einsam da . punk

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Geschrieben von Grubendol am 30.03.2011 um 21:12:

Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Grubendol
Nun, wer etwas, was vom Gesetz her zulässig ist, als "Mord" bezeichnet, bezeichnet doch diejenigen, die von diesem ihrem Recht Gebrauch machen, mittelbar als "Mörderinnen", oder?

Zitat:
Den Tatbestand einer Volksverhetzung definiert § 130 Absatz 1 des Strafgesetzbuchs:

Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,
(...)
2. die Menschenwürde anderer dadurch angreift, dass er Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet, (...)

http://de.wikipedia.org/wiki/Volksverhetzung

Jemanden als "Mörder" zu bezeichnen, der von seinem Recht Gebrauch macht, erfüllt für mich zumindest ein Tatbestandsmerkmal der Volksverhetzung.


Ist es denn kein Mord, vorsätzlich Kinder umzubringen?

Eine Abtreibung innerhalb der gesetzlichen Frist ist kein Mord und die Demos der sogenannten "Lebensrechtler" sind lediglich die Fortsetzung des jahrhundertealten Krieges der Christen gegen die Frauen.

Aber tut mir leid, sorry, ins Mittelalter führt kein Weg zurück, weder über die Bibel noch die Scharia.

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