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--- Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger (http://www.niederelbe-forum.de/wbblite/threadid.php?threadid=4417)
RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von Quark
Du hast aber immer noch nicht die Frage beantwortet, ob Du es besser finden würdest, wenn das DRK seine freiwilligen Leistungen einschränkt, weil es dafür kein Geld mehr hat.
Quark, dann definiere uns doch bitte einmal, was denn die "freiwilligen Leistungen" des DRK exakt sind und was sie (nicht) kosten!
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Liebe Grüße
Günter
RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von Quark
Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Quark
Wäre es Dir lieber, die DRK würde diese Leistungen nicht mehr machen?
Da DRK arbeitet - trotz seiner Anerkennung - wie ein kommerzielles Unternehmen. In den Tochter-GmbHs werden bekanntlich z. T. riesige Geschäfte gemacht.
Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?
Die Frage haben wir ja jetzt geklärt.
Ich habe noch nie eine Fahrt in einem Krankenwagen bezahlen müssen.
Zitat:
Original von Günter
Und die Führungskräfte verdienen richtig sattes Geld. Was denkst Du denn, was der Rudi Seiters monatlich überwiesen bekommt.
Keine Ahnung, aber vielleicht kann das auch noch jemand klären. 
Zitat:
Original von Günter
Warum soll also der Blutspender diese 15 bis 40 € dem DRK schenken, wenn er selbst wenig Geld hat?
Weil er damit der Gemeinschaft etwas gutes tut. Es ist doch niemand gezwungen, sein Blut beim DRK zu spenden. Du kannst auch für viel Geld nach Bremerhaven fahren - in Reinkenheide bekommst Du das Geld ausgezahlt. (Jedenfalls war das früher so
) Du hast aber immer noch nicht die Frage beantwortet, ob Du es besser finden würdest, wenn das DRK seine freiwilligen Leistungen einschränkt, weil es dafür kein Geld mehr hat.
Ich habe für meine Tochter nach einem Unfall knapp 800,00 € bezahlt.(Für einen Krankentransport, der nicht statt gefunden hat.)
Ich habe es hinterher bei Ihrer Krankenkasse und der Beihilfe zurückgeholt.
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Ein bißchen weniger ICH, aber viel mehr WIR!
Gerechtigkeit fängt an, wenn man an ALLE denkt
MMM
Die Rot-Kreuz Bereitschaften bei Massenkundgebungen habe ich jedenfalls noch nie bezahlt.
Auch der Fahrdienst für behinderte Menschen wäre mit Sicherheit nicht in diesem Preisgebiet.
Altennachmittage und Erste-Hilfe Ausbildungen werden auch nicht kostendeckend berechnet.
Ich habe jetzt den ganzen internationalen Bereich nicht aufgeführt.
Kommt jetzt auch irgendwann eine Antwort zu meiner Frage?
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RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von maru1158
Ich habe für meine Tochter nach einem Unfall knapp 800,00 € bezahlt.(Für einen Krankentransport, der nicht statt gefunden hat.)
Ich habe noch nie für einen Transport bezahlt, der nicht durchgeführt wurde - obwohl ich nicht weiß, was das Krankenhaus oder wer auch immer meiner Krankenkasse etwas berechnet hat.
Zitat:
Original von maru1158
Ich habe es hinterher bei Ihrer Krankenkasse und der Beihilfe zurückgeholt.
Was denn jetzt, hast Du es bezahlt, oder die Krankenkasse und die Beihilfe? Wenn ich nicht krankenversichert wäre, müsste ich natürlich auch jeden Krankentransport bezahlen.
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Zitat:
Original von Quark
Die Rot-Kreuz Bereitschaften bei Massenkundgebungen habe ich jedenfalls noch nie bezahlt.
Auch der Fahrdienst für behinderte Menschen wäre mit Sicherheit nicht in diesem Preisgebiet.
Altennachmittage und Erste-Hilfe Ausbildungen werden auch nicht kostendeckend berechnet.
Ich habe jetzt den ganzen internationalen Bereich nicht aufgeführt.
Kommt jetzt auch irgendwann eine Antwort zu meiner Frage?
Ja, das sind ja auch alles ehrenamtliche dienste, die diesem großen Konzern DRK gutmeinend kostenlos dienen!
Und wenn das DRK seine Spürhunde (mit die besten der Welt) in ein Erdbebebgebiet schickt lässt essich dasauch voll bezahlen (entweder vom entsprechenden Land oder vom Bund).
Abgesehen von Repräsentationen (=Werbung), wie das Kaffee-Zelt auf dem Otterndorfer Altstadtfets macht das DRK aber nichts umsonst!
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Liebe Grüße
Günter
RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von Quark
Zitat:
Original von maru1158
Ich habe für meine Tochter nach einem Unfall knapp 800,00 € bezahlt.(Für einen Krankentransport, der nicht statt gefunden hat.)
Ich habe noch nie für einen Transport bezahlt, der nicht durchgeführt wurde - obwohl ich nicht weiß, was das Krankenhaus oder wer auch immer meiner Krankenkasse etwas berechnet hat.
Zitat:
Original von maru1158
Ich habe es hinterher bei Ihrer Krankenkasse und der Beihilfe zurückgeholt.
Was denn jetzt, hast Du es bezahlt, oder die Krankenkasse und die Beihilfe? Wenn ich nicht krankenversichert wäre, müsste ich natürlich auch jeden Krankentransport bezahlen.
Sie war Beamtinanwärterin und da zahlte die eine Hälfte die Private und die andere Hälfte die Beihilfe( das mußte beim Landkreis eingereicht werden.)
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MMM
Ich bin jedenfalls froh, dass es das DRK gibt. Von Dir werde ich ja scheinbar keine Antwort dazu mehr bekommen. 
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RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von maru1158
Sie war Beamtinanwärterin und da zahlte die eine Hälfte die Private und die andere Hälfte die Beihilfe( das mußte beim Landkreis eingereicht werden.)
Das ist ja bei allen Beamten so. Ich verstehe aber trotzdem nicht, warum ihr für eine Fahrt bezahlt habt, die nie durchgeführt wurde.
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Ziehe die Frage zurück. Nach Günters Antwort ist mir das klar.
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Zitat:
Original von Quark
Zitat:
Original von maru1158
Ich habe es hinterher bei Ihrer Krankenkasse und der Beihilfe zurückgeholt.
Was denn jetzt, hast Du es bezahlt, oder die Krankenkasse und die Beihilfe? Wenn ich nicht krankenversichert wäre, müsste ich natürlich auch jeden Krankentransport bezahlen.
Also, maru1158 hat erst bezahlen müssen - und dann das Geld erst auf dem Verwaltungsweg wieder zurückgeholt!
Was Du nicht weißt, Quark, ich glaube, das darf ich hier schreiben, meine Schwester maru1158 hat an diesem Tag ihre Tochter durch einen Verkehrsunfall verloren!!! 
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Liebe Grüße
Günter
Weil man sie nicht mehr mitnehmen durfte, für sie war dann nur noch das schwarze Fahrzeug da.
Aber wie kann ein Krankenwagen, der ca. 15km weit gefahren ist, soviel Geld kosten?
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MMM
Zitat:
Original von maru1158
Aber wie kann ein Krankenwagen, der ca. 15km weit gefahren ist, soviel Geld kosten?
So ein Krankenwagen hat nicht nur einen etwas höheren Anschaffungspreis, sondern auch ein wenig höhere Unterhaltungskosten als ein Mittelklasse-PKW. Mit 0,30 € / Kilometern kommt man da nicht sehr weit. Ich dachte aber, der Krankenwagen wird nach Einsatzzeit und nicht nach Fahrtstrecke bezahlt.
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Zitat:
Original von Quark
Ich bin jedenfalls froh, dass es das DRK gibt. Von Dir werde ich ja scheinbar keine Antwort dazu mehr bekommen. 
Das DRK tut ja auch Gutes. Keine Frage. Aber es ist ein Unternehmen nach rein komerziellen Grundsätzen.
Unten stehen die ehrenamtlichen Mitarbeiter - wie z. B. die Sanis - die fleißig und aufopferungsvoll dienen und Menschenleben retten wollen - und oben wird richtig feist abkassiert!
Quark, spendest Du denn auch für Peter Maffay oder für Horst Deichmann, weil die sich sozial engagieren?
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Liebe Grüße
Günter
Zitat:
Original von Quark
Ich bin jedenfalls froh, dass es das DRK gibt. Von Dir werde ich ja scheinbar keine Antwort dazu mehr bekommen. 
Das wäre ich auch gewesen, wenn sie, vom DRK und vor allen Dingen auch der Notarzt rechtzeitig dagewesen wären.
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Ein bißchen weniger ICH, aber viel mehr WIR!
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MMM
Zitat:
Original von Quark
Zitat:
Original von maru1158
Aber wie kann ein Krankenwagen, der ca. 15km weit gefahren ist, soviel Geld kosten?
So ein Krankenwagen hat nicht nur einen etwas höheren Anschaffungspreis, sondern auch ein wenig höhere Unterhaltungskosten als ein Mittelklasse-PKW. Mit 0,30 € / Kilometern kommt man da nicht sehr weit. Ich dachte aber, der Krankenwagen wird nach Einsatzzeit und nicht nach Fahrtstrecke bezahlt.
Naja, da fahren ja auch mehrere Mitarbeiter mit. Die kosten eventuell ja auch Geld. Wobei ich nicht beurteilen kann, wieviele von denen da ehrenamtlich = also umsonst Dienst tun.
Aber, knapp 800,00 € für 15 km, die man dann dazu der trauernden Mutter sehr schnell berechnet hat, das hat für mich nicht den Charakter einer gemeinnützigen Einrichtung! Dafür noch spenden? Nein, da kenne ich wirklich andere Einrichtungen! Die das Geld eher verdienen!
Dann lieber das Geld für die Blutspende kassieren und das Geld gezielt spenden, z. B. an "World Vision":
Aktion Deutschland Hilft
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Liebe Grüße
Günter
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