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Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Vom Spender zum Empfänger
OTTERNDORF. Sie retten Leben, weil andere ihr Leben gerettet haben. Heike Urbigkeit und Ingrid Heimbockel aus Otterndorf spenden Blut - und das aus Überzeugung. Denn ohne das Blut anderer Spender würden sie heute wohl nicht mehr leben.
Weiter / Quelle: http://www.nez.de/lokales/news0/vom-spender-zum-empfaenger.html
Kleine persönliche Randbemerkung: Blut zu spenden ist wirklich sehr begrüßenswert. Jeder, wirklich jeder, kann einmal in die Situation geraden, dass er auf gespendetes Blut angwiesen ist.
Allerdings gibt es da für mich noch einen zweiten Punkt, der zu bedenken wäre:
Wenn jemand Blut spendet, spendet er an zwei Empfäner: Einmal an den Menschen, der sein Blut später dringend benötigt. Anderseits aber auch an das rein wirtschaftlich kommerziell ausgerichtete DRK.
Denn, was passiert mit dem gespendeten Blut? Wenn ein Patient eine Bluttransfusion erhält, stellt das DRK dieses gespendete Blut dem Patienten bzw. seiner Krankenversicherung für sehr teures Geld in Rechnung!
Es geht auch anders: Man kann sein Blut auch in Krankenhäusern, bei staatlich-kommunalen Blutspendediensten, unabhängigen Blutspendediensten sowie Pharma-Unternehmen spenden.
Für den Menschen, der sein Blut später dringend benötigt, spendet man sein Blut genauso, wie in dem Fall, wenn man seine Blut dem DRK schenkt.
Aber das Geld, das ansonsten das DRK einstreicht, erhält man in diesem Falle als Vergütung, die in der Regel bei 15 - 40 Euro für eine Blutspende liegt.
Wie gesagt, der Spendenempfänger erhällt das Blut genauso - und zu gleichen Konditionen - , aber das kommerzielle DRK kassiert nicht ganz so viel ab.
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Liebe Grüße
Günter
Waaaaaaas? Man kann soviel Geld für sein Blut kriegen!!! Oha, da wird die Trude sich aber mal erkundigen! 
Zitat:
Original von Gertrud
Waaaaaaas? Man kann soviel Geld für sein Blut kriegen!!! Oha, da wird die Trude sich aber mal erkundigen! 
Aber Achtung der Patient will nur das Blut, und keinen Kater draufzu - ! 
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MMM
Zitat:
Original von maru1158
Aber Achtung der Patient will nur das Blut, und keinen Kater draufzu - ! 
Als Student habe ich schon 50 bis 80 DM bekommen und es oft auch gleich in Speis und Trank um. 
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Empfehlenswert...
http://www.youtube.com/watch?v=i2H7CbJU914
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Der Erleuchtung ist es egal, wie du sie erlangst!
ich spende seit meinem 18. geburtstag regelmäßig. ich versuche alle acht wochen zu einem spendetermin zu kommen. bisher waren es schon 13 spenden.
schlecht ist es auf jeden fall nicht - zumal das herzinfarktrisiko durch regelmäßige blutspende gesenkt wird.
mein erstes mal war auch so eine komische geschichte:
in altenbruch wurde zum aderlass gebeten. ich also mit dem fahrrad, über wehldorf, dahin. ich kann absolut kein blut sehen - also augen zu und durch. spende durch, essen wollte ich nichts, also wieder nach draußen und gleich eine fluppe auf dem fahrrad im hals gehabt.
RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von Günter
Es geht auch anders: Man kann sein Blut auch in Krankenhäusern, bei staatlich-kommunalen Blutspendediensten, unabhängigen Blutspendediensten sowie Pharma-Unternehmen spenden.
Für den Menschen, der sein Blut später dringend benötigt, spendet man sein Blut genauso, wie in dem Fall, wenn man seine Blut dem DRK schenkt.
Aber das Geld, das ansonsten das DRK einstreicht, erhält man in diesem Falle als Vergütung, die in der Regel bei 15 - 40 Euro für eine Blutspende liegt.
Wie gesagt, der Spendenempfänger erhällt das Blut genauso - und zu gleichen Konditionen - , aber das kommerzielle DRK kassiert nicht ganz so viel ab.
Nein, dafür aber die anderen Dienste und die Krankenhäuser. Meinst Du im Ernst, die haben in Krankenhäuser bei der Abrechnung mit den Krankenkassen unterschiedliche Tarife für Blut von Blutspendediensten, bzw. Pharmaunternehmen, wenn sie mit der Krankenkasse abrechnen? Meinst Du, die rechnen 15 - 40 € für eine Blutspende ab? Und glaubst Du wirklich, Pharma-Unternehmen machen was umsonst?
Du hast recht, das DRK bekommt weniger Geld für seine Aufgaben, wie z. B. das Rettungsdienstwesen und den Altentransport, die Altenbegegnung und vieles mehr. Dieses Geld zahlen entweder die Mitglieder oder der Staat über entsprechende Zuschüsse. Wäre es Dir lieber, die DRK würde diese Leistungen nicht mehr machen?
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RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von Quark
Wäre es Dir lieber, die DRK würde diese Leistungen nicht mehr machen?
Da DRK arbeitet - trotz seiner Anerkennung - wie ein kommerzielles Unternehmen. In den Tochter-GmbHs werden bekanntlich z. T. riesige Geschäfte gemacht.
Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?
Und die Führungskräfte verdienen richtig sattes Geld. Was denkst Du denn, was der Rudi Seiters monatlich überwiesen bekommt.
Warum soll also der Blutspender diese 15 bis 40 € dem DRK schenken, wenn er selbst wenig Geld hat?
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Liebe Grüße
Günter
RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von Günter
Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?
Unfall zwischen Otterndorf und Nordleda 75 DM 1999
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Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.
Das zahlt doch aber die krankenkasse oder?
Zitat:
Original von Gertrud
Das zahlt doch aber die krankenkasse oder?
in bestimmten fällen nicht.
RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von RaBoe
Zitat:
Original von Günter
Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?
Unfall zwischen Otterndorf und Nordleda 75 DM 1999
cuxhaven 2006: knapp 120€ und ich wollte nicht mal ne behandlung.
RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von Niclas
Zitat:
Original von RaBoe
Zitat:
Original von Günter
Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?
Unfall zwischen Otterndorf und Nordleda 75 DM 1999
cuxhaven 2006: knapp 120€ und ich wollte nicht mal ne behandlung.
Ich musste es bezahlen, weil ich eben keine Nacht im KH bleiben wollte, bzw ich im Schock einfach hab gehauen bin, (da war ein Taxi vor der Tür
) noch mit blutigen Haaren und zerfetztesten Klamotten.
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Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.
RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von RaBoe
Zitat:
Original von Niclas
Zitat:
Original von RaBoe
Zitat:
Original von Günter
Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?
Unfall zwischen Otterndorf und Nordleda 75 DM 1999
cuxhaven 2006: knapp 120€ und ich wollte nicht mal ne behandlung.
Ich musste es bezahlen, weil ich eben keine Nacht im KH bleiben wollte, bzw ich im Schock einfach hab gehauen bin, (da war ein Taxi vor der Tür
) noch mit blutigen Haaren und zerfetztesten Klamotten.
bei mir war es ähnlich, abgesehen vom promillewert.
RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger
Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Quark
Wäre es Dir lieber, die DRK würde diese Leistungen nicht mehr machen?
Da DRK arbeitet - trotz seiner Anerkennung - wie ein kommerzielles Unternehmen. In den Tochter-GmbHs werden bekanntlich z. T. riesige Geschäfte gemacht.
Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?
Die Frage haben wir ja jetzt geklärt.
Ich habe noch nie eine Fahrt in einem Krankenwagen bezahlen müssen.
Zitat:
Original von Günter
Und die Führungskräfte verdienen richtig sattes Geld. Was denkst Du denn, was der Rudi Seiters monatlich überwiesen bekommt.
Keine Ahnung, aber vielleicht kann das auch noch jemand klären. 
Zitat:
Original von Günter
Warum soll also der Blutspender diese 15 bis 40 € dem DRK schenken, wenn er selbst wenig Geld hat?
Weil er damit der Gemeinschaft etwas gutes tut. Es ist doch niemand gezwungen, sein Blut beim DRK zu spenden. Du kannst auch für viel Geld nach Bremerhaven fahren - in Reinkenheide bekommst Du das Geld ausgezahlt. (Jedenfalls war das früher so
) Du hast aber immer noch nicht die Frage beantwortet, ob Du es besser finden würdest, wenn das DRK seine freiwilligen Leistungen einschränkt, weil es dafür kein Geld mehr hat.
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