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Geschrieben von Günter am 16.04.2010 um 18:27:

Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger

Zitat:
Vom Spender zum Empfänger

OTTERNDORF. Sie retten Leben, weil andere ihr Leben gerettet haben. Heike Urbigkeit und Ingrid Heimbockel aus Otterndorf spenden Blut - und das aus Überzeugung. Denn ohne das Blut anderer Spender würden sie heute wohl nicht mehr leben.


Weiter / Quelle: http://www.nez.de/lokales/news0/vom-spender-zum-empfaenger.html


Kleine persönliche Randbemerkung: Blut zu spenden ist wirklich sehr begrüßenswert. Jeder, wirklich jeder, kann einmal in die Situation geraden, dass er auf gespendetes Blut angwiesen ist.

Allerdings gibt es da für mich noch einen zweiten Punkt, der zu bedenken wäre:

Wenn jemand Blut spendet, spendet er an zwei Empfäner: Einmal an den Menschen, der sein Blut später dringend benötigt. Anderseits aber auch an das rein wirtschaftlich kommerziell ausgerichtete DRK.

Denn, was passiert mit dem gespendeten Blut? Wenn ein Patient eine Bluttransfusion erhält, stellt das DRK dieses gespendete Blut dem Patienten bzw. seiner Krankenversicherung für sehr teures Geld in Rechnung!

Es geht auch anders: Man kann sein Blut auch in Krankenhäusern, bei staatlich-kommunalen Blutspendediensten, unabhängigen Blutspendediensten sowie Pharma-Unternehmen spenden.

Für den Menschen, der sein Blut später dringend benötigt, spendet man sein Blut genauso, wie in dem Fall, wenn man seine Blut dem DRK schenkt.

Aber das Geld, das ansonsten das DRK einstreicht, erhält man in diesem Falle als Vergütung, die in der Regel bei 15 - 40 Euro für eine Blutspende liegt.

Wie gesagt, der Spendenempfänger erhällt das Blut genauso - und zu gleichen Konditionen - , aber das kommerzielle DRK kassiert nicht ganz so viel ab.

__________________
Liebe Grüße winke
Günter



eFiliale - die Postfiliale im Internet



Geschrieben von Gertrud am 16.04.2010 um 18:33:

Waaaaaaas? Man kann soviel Geld für sein Blut kriegen!!! Oha, da wird die Trude sich aber mal erkundigen! smile


Geschrieben von maru1158 am 16.04.2010 um 19:15:

Zitat:
Original von Gertrud
Waaaaaaas? Man kann soviel Geld für sein Blut kriegen!!! Oha, da wird die Trude sich aber mal erkundigen! smile



Aber Achtung der Patient will nur das Blut, und keinen Kater draufzu - ! großes Grinsen

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Ein bißchen weniger ICH, aber viel mehr WIR! cool

Gerechtigkeit fängt an, wenn man an ALLE denkt

MMM


Geschrieben von RaBoe am 17.04.2010 um 00:49:

Zitat:
Original von maru1158



Aber Achtung der Patient will nur das Blut, und keinen Kater draufzu - ! großes Grinsen

großes Grinsen großes Grinsen

Als Student habe ich schon 50 bis 80 DM bekommen und es oft auch gleich in Speis und Trank um. großes Grinsen

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Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.


Geschrieben von Grubendol am 17.04.2010 um 04:35:

Empfehlenswert...

http://www.youtube.com/watch?v=i2H7CbJU914

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Geschrieben von Niclas am 17.04.2010 um 06:24:

ich spende seit meinem 18. geburtstag regelmäßig. ich versuche alle acht wochen zu einem spendetermin zu kommen. bisher waren es schon 13 spenden.

schlecht ist es auf jeden fall nicht - zumal das herzinfarktrisiko durch regelmäßige blutspende gesenkt wird.

mein erstes mal war auch so eine komische geschichte:

in altenbruch wurde zum aderlass gebeten. ich also mit dem fahrrad, über wehldorf, dahin. ich kann absolut kein blut sehen - also augen zu und durch. spende durch, essen wollte ich nichts, also wieder nach draußen und gleich eine fluppe auf dem fahrrad im hals gehabt.


Geschrieben von Quark am 17.04.2010 um 08:34:

RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger

Zitat:
Original von Günter

Es geht auch anders: Man kann sein Blut auch in Krankenhäusern, bei staatlich-kommunalen Blutspendediensten, unabhängigen Blutspendediensten sowie Pharma-Unternehmen spenden.

Für den Menschen, der sein Blut später dringend benötigt, spendet man sein Blut genauso, wie in dem Fall, wenn man seine Blut dem DRK schenkt.

Aber das Geld, das ansonsten das DRK einstreicht, erhält man in diesem Falle als Vergütung, die in der Regel bei 15 - 40 Euro für eine Blutspende liegt.

Wie gesagt, der Spendenempfänger erhällt das Blut genauso - und zu gleichen Konditionen - , aber das kommerzielle DRK kassiert nicht ganz so viel ab.


Nein, dafür aber die anderen Dienste und die Krankenhäuser. Meinst Du im Ernst, die haben in Krankenhäuser bei der Abrechnung mit den Krankenkassen unterschiedliche Tarife für Blut von Blutspendediensten, bzw. Pharmaunternehmen, wenn sie mit der Krankenkasse abrechnen? Meinst Du, die rechnen 15 - 40 € für eine Blutspende ab? Und glaubst Du wirklich, Pharma-Unternehmen machen was umsonst?

Du hast recht, das DRK bekommt weniger Geld für seine Aufgaben, wie z. B. das Rettungsdienstwesen und den Altentransport, die Altenbegegnung und vieles mehr. Dieses Geld zahlen entweder die Mitglieder oder der Staat über entsprechende Zuschüsse. Wäre es Dir lieber, die DRK würde diese Leistungen nicht mehr machen?

__________________



In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt


Geschrieben von Günter am 17.04.2010 um 11:09:

RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger

Zitat:
Original von Quark
Wäre es Dir lieber, die DRK würde diese Leistungen nicht mehr machen?


Da DRK arbeitet - trotz seiner Anerkennung - wie ein kommerzielles Unternehmen. In den Tochter-GmbHs werden bekanntlich z. T. riesige Geschäfte gemacht.

Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?

Und die Führungskräfte verdienen richtig sattes Geld. Was denkst Du denn, was der Rudi Seiters monatlich überwiesen bekommt.

Warum soll also der Blutspender diese 15 bis 40 € dem DRK schenken, wenn er selbst wenig Geld hat?

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Liebe Grüße winke
Günter



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Geschrieben von RaBoe am 17.04.2010 um 12:55:

RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger

Zitat:
Original von Günter


Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?


Unfall zwischen Otterndorf und Nordleda 75 DM 1999

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Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.


Geschrieben von Gertrud am 17.04.2010 um 13:06:

Das zahlt doch aber die krankenkasse oder?


Geschrieben von Niclas am 17.04.2010 um 13:15:

Zitat:
Original von Gertrud
Das zahlt doch aber die krankenkasse oder?


in bestimmten fällen nicht.


Geschrieben von Niclas am 17.04.2010 um 13:17:

RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger

Zitat:
Original von RaBoe
Zitat:
Original von Günter


Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?


Unfall zwischen Otterndorf und Nordleda 75 DM 1999


cuxhaven 2006: knapp 120€ und ich wollte nicht mal ne behandlung.


Geschrieben von RaBoe am 17.04.2010 um 21:18:

RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger

Zitat:
Original von Niclas
Zitat:
Original von RaBoe
Zitat:
Original von Günter


Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?


Unfall zwischen Otterndorf und Nordleda 75 DM 1999


cuxhaven 2006: knapp 120€ und ich wollte nicht mal ne behandlung.


Ich musste es bezahlen, weil ich eben keine Nacht im KH bleiben wollte, bzw ich im Schock einfach hab gehauen bin, (da war ein Taxi vor der Türsmile) noch mit blutigen Haaren und zerfetztesten Klamotten.

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Geboren in Hadeln, in der Welt zu Hause.


Geschrieben von Niclas am 17.04.2010 um 21:39:

RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger

Zitat:
Original von RaBoe
Zitat:
Original von Niclas
Zitat:
Original von RaBoe
Zitat:
Original von Günter


Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?


Unfall zwischen Otterndorf und Nordleda 75 DM 1999


cuxhaven 2006: knapp 120€ und ich wollte nicht mal ne behandlung.


Ich musste es bezahlen, weil ich eben keine Nacht im KH bleiben wollte, bzw ich im Schock einfach hab gehauen bin, (da war ein Taxi vor der Türsmile) noch mit blutigen Haaren und zerfetztesten Klamotten.


bei mir war es ähnlich, abgesehen vom promillewert.


Geschrieben von Quark am 17.04.2010 um 22:04:

RE: Blutspenden - Vom Spender zum Empfänger

Zitat:
Original von Günter
Zitat:
Original von Quark
Wäre es Dir lieber, die DRK würde diese Leistungen nicht mehr machen?


Da DRK arbeitet - trotz seiner Anerkennung - wie ein kommerzielles Unternehmen. In den Tochter-GmbHs werden bekanntlich z. T. riesige Geschäfte gemacht.

Du weißt sicherlich auch, was diese "gemeinnützige" Einrichtung kassiert, wenn sich Dich im Krankenwagen auch nur 2 km transportiert?


Die Frage haben wir ja jetzt geklärt. großes Grinsen Ich habe noch nie eine Fahrt in einem Krankenwagen bezahlen müssen.

Zitat:
Original von Günter
Und die Führungskräfte verdienen richtig sattes Geld. Was denkst Du denn, was der Rudi Seiters monatlich überwiesen bekommt.

Keine Ahnung, aber vielleicht kann das auch noch jemand klären. Freude

Zitat:
Original von Günter
Warum soll also der Blutspender diese 15 bis 40 € dem DRK schenken, wenn er selbst wenig Geld hat?

Weil er damit der Gemeinschaft etwas gutes tut. Es ist doch niemand gezwungen, sein Blut beim DRK zu spenden. Du kannst auch für viel Geld nach Bremerhaven fahren - in Reinkenheide bekommst Du das Geld ausgezahlt. (Jedenfalls war das früher so Augenzwinkern) Du hast aber immer noch nicht die Frage beantwortet, ob Du es besser finden würdest, wenn das DRK seine freiwilligen Leistungen einschränkt, weil es dafür kein Geld mehr hat.

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In der Politik geschieht nichts zufällig. Wenn es geschieht, dann kann man darauf wetten, dass es genauso geplant war.

Franklin D. Roosevelt

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