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Geschrieben von Günter am 07.11.2009 um 12:26:

Matthias Platzeck (SPD):"Die Linke ist eine Volkspartei"

Der frühere SPD-Bundesvorsitzende und brandenburgische SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck hat seine Partei zu verstärkter Zusammenarbeit mit der Linkspartei aufgerufen. Platzek wörtlich: "Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Linke eine Volkspartei geworden ist".

Ich habe mich dafür entschieden, den Weg der Versöhnung zu gehen. Dazu gehört auch ein normaler Umgang mit der Linkspartei", so Platzeck weiter.

Zitat:
Platzeck wirbt für Annäherung an die Linke / "Die Linke ist eine Volkspartei"

07 November, 2009 12:00:02


Der brandenburgische SPD-Ministerpräsident Matthias Platzeck hat seine Partei zu verstärkter Zusammenarbeit mit der Linkspartei aufgerufen.

Düsseldorf (Deaf News Magazin) - "Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass die Linke eine Volkspartei geworden ist", sagte Platzeck der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Samstagausgabe). Eine scharfe Abgrenzung funktioniere nicht. 20 Jahre nach dem Mauerfall sei es an der Zeit Gräben zu überwinden. "Ich habe mich dafür
entschieden, den Weg der Versöhnung zu gehen. Dazu gehört auch ein normaler Umgang mit der Linkspartei", so Platzeck. Koalitionen mit Parteien "im demokratischen Spektrum" sollten ausschließlich anhand von Programmen und Personen entschieden werden.

http://www.deaf-deaf.de/presse/politik/6851-platzeck_wirbt_fuer_annaeherung_an_die_linke__dielinke_ist_eine_.html

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Geschrieben von toffil am 07.11.2009 um 13:02:

Das ist für mich ein absoluter Witz!

In einer Zeit, wo wir anläßlich des Mauerfalljubiläums wieder öfters daran erinnert werden, was für ein verfluchter Drecksstaat diese elende DDR war, ist es ein Skandal, dass ehemalige Stasi-Mitarbeiter in einer Regierung mitarbeiten dürfen, ohne entweder für ihre Taten bestraft worden zu sein oder öffentlich Abbitte geleistet zu haben.

Am Mittwoch bei Hart - aber fair hätte ich den angeblichen Kabarettisten Steimle aus dem Studio geprügelt . Diese Ratte hat die DDR damit schönzureden versucht, dass es auch in der BRD Ungerechtigkeit gibt.

Ich kann gar nicht soviel fressen, wie ich kotzen könnte! Wer das gesagt hat, der hat recht!

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Geschrieben von Günter am 07.11.2009 um 13:13:

Zitat:
Merkel: Kein Schlussstrich unter DDR-Geschichte
Indirekte Reaktion auf Platzecks Versöhnungs-Aufruf


Versöhnung ja, Vergessen nein: Brandenburgs Ministerpräsident Platzeck hat zur Versöhnung mit der ostdeutschen Vergangenheit aufgerufen. Doch für Kanzlerin Merkel kommt ein Schlussstrich nicht in Frage - auch wegen der vielen Opfer des SED-Regimes.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich zwanzig Jahre nach dem Mauerfall mit Nachdruck gegen einen Schlussstrich unter die DDR-Geschichte ausgesprochen. "Einen Schlussstrich ziehen zu wollen heißt, etwas verdrängen zu wollen", sagte Merkel der "Leipziger Volkszeitung".

Kostbare Freiheit
"Erstens funktioniert das nie, und zweitens bin ich der Überzeugung, dass wir die Erinnerung an das Geschehene wach halten müssen, um die Zukunft zu gestalten", sagte Merkel. "Das sind wir außerdem den vielen Opfern des SED-Regimes und auch kommenden Generationen schuldig", betonte die Kanzlerin. "Denn wie wollen wir ihnen erklären, wie kostbar die Freiheit ist, wenn wir Erfahrungen mit der Unfreiheit verschweigen."

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,7925918,00.html

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Geschrieben von Günter am 07.11.2009 um 13:17:

Zitat:
Platzeck hatte in einem Beitrag für das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ geschrieben: „Zwei Jahrzehnte nach dem revolutionären Umbruch in der DDR müssen wir in Deutschland endlich anfangen, es mit dem überfälligen Prozess der Versöhnung wirklich ernst zu meinen.“ Quer durch die ostdeutsche Gesellschaft ziehe sich noch immer ein „ungesunder Riss“.

Als Beispiel für gelungene Integrationsbemühungen lobte der Ministerpräsident ausdrücklich versöhnliche Gesten des früheren SPD-Vorsitzenden Kurt Schumacher gegenüber Mitgliedern der Waffen-SS. Schumacher, der fast zehn Jahre lang KZ-Häftling war, hatte 1951 einen versöhnlichen Umgang mit den überlebenden Mitgliedern der Waffen-SS als „menschliche und staatsbürgerliche Notwendigkeit“ bezeichnet.

Der scheidende SPD-Generalsekretär Hubertus Heil sprach von einem „außerordentlich klugen“ Beitrag Platzecks „zu einer wichtigen Debatte“. In Deutschland müssten alle einen Platz finden können, die aus der Geschichte gelernt haben. Platzecks Position werde in weiten Teilen der SPD positiv aufgenommen. Die Haltung der ehemaligen Blockpartei CDU, sich „moralisch zu echauffieren“, gehe an der Debatte vorbei.

Heil sprach sich auch für eine politische Öffnung seiner Partei gegenüber der Linken aus. „Ich würde mich freuen, wenn eine solche Debatte ohne die üblichen parteipolitischen Reflexe stattfinden würde“, sagte er.

„Es geht darum, dass in diesem Land alle ihren Platz in der Demokratie finden“, sagte Heil, der beim Parteitag in knapp zwei Wochen von Andrea Nahles abgelöst werden soll. „Das gilt auch für jene, die in der historischen Vergangenheit Fehler gemacht haben.“

http://www.welt.de/politik/deutschland/article5059699/Wirbel-um-Platzecks-Vergleich-mit-der-Waffen-SS.html

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Geschrieben von Grubendol am 07.11.2009 um 16:18:

Zitat:
Original von Günter
Zitat:
„Es geht darum, dass in diesem Land alle ihren Platz in der Demokratie finden“, sagte Heil, der beim Parteitag in knapp zwei Wochen von Andrea Nahles abgelöst werden soll. „Das gilt auch für jene, die in der historischen Vergangenheit Fehler gemacht haben.“

http://www.welt.de/politik/deutschland/article5059699/Wirbel-um-Platzecks-Vergleich-mit-der-Waffen-SS.html

Aber nicht in verantwortlicher Position, da haben sie nichts zu suchen. Und da ist mir auch egal, wie viele Altnazis, wie viele Schleyers die Union im Keller hat.

Mit seinem Kuschelkurs gegenüber der sogenannten "Linkspartei" wird Herr Heil die SPD ganz zugrunde richten.

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Geschrieben von Lui am 08.11.2009 um 05:12:

Platzecks Herkunft läßt sich wohl klar erkennen.

Potsdam - Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck fordert eine Versöhnung mit den Erben der SED. "Zwei Jahrzehnte nach dem revolutionären Umbruch in der DDR müssen wir in Deutschland endlich anfangen, es mit dem überfälligen Prozess der Versöhnung wirklich ernst zu meinen", schreibt Platzeck in einem SPIEGEL-Essay. Quer durch die ostdeutsche Gesellschaft ziehe sich "auch nach 20 Jahren noch immer – und sogar wieder zunehmend – ein ungesunder Riss", so der SPD-Mann, "Barrieren wurden wieder aufgerichtet, Spaltungen haben sich verfestigt."
Weiter:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11646124/2242247/Brandenburgs-Ministerpraesident-Matthias-Platzeck-will-Versoehnung-mit-SED.html

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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.

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Geschrieben von Grubendol am 08.11.2009 um 19:32:

Völlige "Versöhnung" würde voraussetzen, dass man die Fehler eingesteht und nicht unbedingt politische Ämter anstrebt:

Zitat:
Besonders umstritten ist die geplante Ernennung von Volkmar Schöneburg zum Justizminister von Brandenburg. Dem 51 Jahre alten Verfassungsrichter wird vorgeworfen, die Todesschüsse an der Mauer zu rechtfertigen und die DDR nicht als Unrechtsstaat einzuordnen. In einer wissenschaftlichen Streitschrift zu den Mauerschützen-Prozessen aus dem Jahr 2002 lehnte Schöneburg die Klassifizierung der DDR als Unrechtsstaat ab. Dabei nannte er den Begriff "unwissenschaftliche, moralisierende Verdrängungsvokabel". (Link zum Dokument) Bündnis 90 / Die Grünen forderten den Anwalt auf, die früheren Äußerungen klarzustellen. CDU und FDP verlangten den Rückzug Schöneburgs. Nach Informationen der Berliner Morgenpost soll auch die SPD die Führung der Linkspartei aufgefordert haben, den Personalvorschlag für das Kabinett zurückzuziehen. Rückendeckung gab es von Generalstaatsanwalt Erardo Rautenberg. Dieser hob die wissenschaftliche Betrachtungsweise des Juristen hervor. Schöneburg selbst verteidigt seine Sätze als wissenschaftlichen Beitrag zu den Mauerprozessen. Die Linke-Führung nannte ihren Kandidaten "einen Demokraten ohne Tadel".
Platzeck...Versöhnung

Zitat:
Schöneburg gehörte der SED an und ist heute Mitglied der Partei DIE LINKE.[3] Er bekleidete und bekleidet in der Partei verschiedene Ämter, u.a. war er Vorsitzender der Bundesschiedskommission[4] sowie Mitglied der Historischen Kommission;[5] gegenwärtig gehört er der Geschichtskommission des Berliner Landesverbands an.[6] Ferner ist er Mitglied der Rosa-Luxemburg-Stiftung Brandenburg[7] und der Leibniz-Sozietät.[8] (...)
Am 28. Oktober 2009 wurde bekannt, dass Schöneburg in der nach der Landtagswahl neu zu bildenden brandenburgischen Landesregierung das Amt des Ministers der Justiz übernehmen soll.[11] Schöneburg wäre damit seit 1967 das erste Mitglied der ehemaligen SED im Amt eines Justizministers.[12] Opfer der SED-Herrschaft kritisieren die Benennung Schöneburgs; sie fordern eine lückenlose Aufklärung seiner Biografie.[13]
http://de.wikipedia.org/wiki/Volkmar_Sch%C3%B6neburg

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Geschrieben von Günter am 08.11.2009 um 19:44:

Zitat:
Original von max1995
Platzecks Herkunft läßt sich wohl klar erkennen.

Potsdam - Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck fordert eine Versöhnung mit den Erben der SED. "Zwei Jahrzehnte nach dem revolutionären Umbruch in der DDR müssen wir in Deutschland endlich anfangen, es mit dem überfälligen Prozess der Versöhnung wirklich ernst zu meinen", schreibt Platzeck in einem SPIEGEL-Essay. Quer durch die ostdeutsche Gesellschaft ziehe sich "auch nach 20 Jahren noch immer – und sogar wieder zunehmend – ein ungesunder Riss", so der SPD-Mann, "Barrieren wurden wieder aufgerichtet, Spaltungen haben sich verfestigt."
Weiter:
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/11646124/2242247/Brandenburgs-Ministerpraesident-Matthias-Platzeck-will-Versoehnung-mit-SED.html


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Geschrieben von toffil am 08.11.2009 um 19:53:

Zitat:
Original von Günter
"Barrieren wurden wieder aufgerichtet, Spaltungen haben sich verfestigt."

Das ist doch auch kein Wunder!

Fakt ist nun mal, dass der Westen unverschuldet für den Osten bezahlen mußte. Und wer den Konsum als Gott hat, kommt damit halt nicht zurecht. Das war die Grundvoraussetzung nach der Einheit.

Wenn man dann noch 20 Jahre lang das Gejammer hört, dass angeblich früher alles oder vieles besser war, wenn man sieht, dass Stasi-Menschen heute in der Regierung mitmischen, und im Jahr des Jubiläums dauernd hört, dass die DDR ja auch ihr Gutes gehabt hätte und den Ostdeutschen außerdem langsam mal einkommensmäßig Westniveau zustünde, dann schwillt auch einem krankhaften Idealisten wie mir der Kamm.

Ich zahle auch nochmal 20 Jahre lang gern den Soli, aber Äußerungen wie am Mittwoch vom Herrn Steimle machen mich sauer.

Und der Herr Platzeck hätte vielleicht analog zu den Thüringern mal etwas tun können gegen die Spaltung, indem er eine Regierungsbeteiligung von Stasi-Angestellten kategorisch ablehnt.

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Geschrieben von Günter am 08.11.2009 um 20:39:

Hey Christoph, endlich mal wieder mit Foto! smile Sieht gut aus, wir beiden "Schlanken" müssen zusammenhalten! smile

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Geschrieben von Grubendol am 08.11.2009 um 20:43:

Zitat:
Original von toffil
Fakt ist nun mal, dass der Westen unverschuldet für den Osten bezahlen mußte.

Dann muss man aber auch die Frage beantworten, wie es anders hätte laufen können (oder sollen).

Zitat:
Original von toffil
Und wer den Konsum als Gott hat, kommt damit halt nicht zurecht. Das war die Grundvoraussetzung nach der Einheit.

Wem der "Konsum" jahrzehntelang vorenthalten worden ist, hat sicherlich einen gerechtfertigten Nachholbedarf.

Zitat:
Original von toffil
Wenn man dann noch 20 Jahre lang das Gejammer hört, dass angeblich früher alles oder vieles besser war, wenn man sieht, dass Stasi-Menschen heute in der Regierung mitmischen, und im Jahr des Jubiläums dauernd hört, dass die DDR ja auch ihr Gutes gehabt hätte und den Ostdeutschen außerdem langsam mal einkommensmäßig Westniveau zustünde, dann schwillt auch einem krankhaften Idealisten wie mir der Kamm.

Ja, ich wette, R2D2 würde dich einen "wirrköpfigen Philosophen" nennen.

Zitat:
Original von toffil
Ich zahle auch nochmal 20 Jahre lang gern den Soli, aber Äußerungen wie am Mittwoch vom Herrn Steimle machen mich sauer.

Ist bei Youtube zu sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=A5hHLjriiSo

Sicher, man kann Trauer darüber empfinden, dass jetzt niemand mehr wegen seiner politischen Ansichten eingesperrt oder "ausgebürgert" wurde. Man kann sich aber auch (so wie ich) darüber freuen, dass in der Zeit danach endlich die Stasi-Akten auf den Tisch kamen.

Zitat:
Original von toffil
Und der Herr Platzeck hätte vielleicht analog zu den Thüringern mal etwas tun können gegen die Spaltung, indem er eine Regierungsbeteiligung von Stasi-Angestellten kategorisch ablehnt.

Eben, man muss doch unser Misstrauen gegenüber gewissen Leuten einfach mal ernst nehmen.

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Geschrieben von toffil am 08.11.2009 um 20:43:

Zitat:
Original von Günter
Hey Christoph, endlich mal wieder mit Foto! smile Sieht gut aus, wir beiden "Schlanken" müssen zusammenhalten! smile

Das stimmt! Und ich muß noch zugeben, die Fotografin hatte Erbarmen ...

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Geschrieben von Lui am 08.11.2009 um 20:46:

Original Günter:
..........wir beiden "Schlanken" müssen zusammenhalten!
*******************************************Nein,ein wenig abnehmen. großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

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Geschrieben von Günter am 08.11.2009 um 20:49:

Zitat:
Original von max1995
Original Günter:
..........wir beiden "Schlanken" müssen zusammenhalten!
******************************************
*Nein,ein wenig abnehmen. großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen


großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

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Geschrieben von toffil am 09.11.2009 um 10:26:

Dann muss man aber auch die Frage beantworten, wie es anders hätte laufen können (oder sollen).
Nee, muß man nicht, denn ich beklage mich ja nicht darüber und bin der Meinung, dass die Einheit erstens eine Glanzleistung war und zweitens alle anderen Wege, die DDR in die Reihe zu bringen, schmerzhafter und längerfristiger gewesen wären.

Ich wollte hier aber nur die nackten Fakten aufzeigen!


Wem der "Konsum" jahrzehntelang vorenthalten worden ist, hat sicherlich einen gerechtfertigten Nachholbedarf. ´
Mißverständnis. Ich meinte damit die Westdeutschen, die seit 20 Jahren nölen, dass sie für die Ossis zahlen müssen. Und dabei beispielsweise außer acht lassen, dass unser Land heute garantiert nicht mehr Geld hätte, wenn man den Wiederaufbau nicht hätte machen müssen.


Ja, ich wette, R2D2 würde dich einen "wirrköpfigen Philosophen" nennen.
Kann ich mir gar nicht vorstellen. Irgendwie bin ich glaub ich beides nicht.


Sicher, man kann Trauer darüber empfinden, dass jetzt niemand mehr wegen seiner politischen Ansichten eingesperrt oder "ausgebürgert" wurde. Man kann sich aber auch (so wie ich) darüber freuen, dass in der Zeit danach endlich die Stasi-Akten auf den Tisch kamen.
Darüber freue ich mich auch!


Eben, man muss doch unser Misstrauen gegenüber gewissen Leuten einfach mal ernst nehmen.
Richtig. Und ich Herrn Gauck gestern abend richtig verstanden habe, ist von den Stasileuten, die jetzt in der Regierung sitzen, bis heute nichts gekommen, was auf Reue oder zumindest einen gedanklichen Systemwechsel hindeutet.

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Geschrieben von toffil am 09.11.2009 um 10:27:

Zitat:
Original von max1995
Nein, ein wenig abnehmen. großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Da sagt meine Frau was anderes ...

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Geschrieben von Grubendol am 09.11.2009 um 14:37:

Zitat:
Original von toffil
Dann muss man aber auch die Frage beantworten, wie es anders hätte laufen können (oder sollen).
Nee, muß man nicht, denn ich beklage mich ja nicht darüber und bin der Meinung, dass die Einheit erstens eine Glanzleistung war und zweitens alle anderen Wege, die DDR in die Reihe zu bringen, schmerzhafter und längerfristiger gewesen wären.

Das denke ich auch, und es gab auch ein historisches "Zeitfenster"; nach einer gewissen Zeit hätte Gorbatschow die Tür nicht mehr offenhalten können.

Zitat:
Original von toffil
Wem der "Konsum" jahrzehntelang vorenthalten worden ist, hat sicherlich einen gerechtfertigten Nachholbedarf. ´
Mißverständnis. Ich meinte damit die Westdeutschen, die seit 20 Jahren nölen, dass sie für die Ossis zahlen müssen. Und dabei beispielsweise außer acht lassen, dass unser Land heute garantiert nicht mehr Geld hätte, wenn man den Wiederaufbau nicht hätte machen müssen.

Na ja, über die Art und Weise, wie Helmut Kohl uns dabei verkauft hat, kann man schon streiten.

Zitat:
Original von toffil
Eben, man muss doch unser Misstrauen gegenüber gewissen Leuten einfach mal ernst nehmen.
Richtig. Und ich Herrn Gauck gestern abend richtig verstanden habe, ist von den Stasileuten, die jetzt in der Regierung sitzen, bis heute nichts gekommen, was auf Reue oder zumindest einen gedanklichen Systemwechsel hindeutet.

Stattdessen hören wir laue Rechtfertigungen und Schönrederei.

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Wenn euer Verstand spricht, vergesst ihr euer Herz.
Und wenn euer Herz spricht, vergesst ihr alles."

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