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Milchpreis: BDM diskutiert mit Politikern
Zitat:
Milchpreis: BDM diskutiert mit Politikern
LANGEN. Bei Milchauszahlungspreisen von knapp über 20 Cent brauchen die Bauern nur ein Wort zur Beschreibung ihrer Lage: katastrophal. Aus Sicht des Bundesverbandes Deutscher Milcherzeuger (BDM) setzt sich der Preisverfall weiter fort. Die bisherigen Hilfsmaßnahmen der Politik hätten sich als unzureichend erwiesen.
Der BDM blickt auf das in Kanada praktizierte Mengenregulierungssystem, wonach die Milchmenge der Nachfrage anpasst und dadurch Kosten deckende Preise erwirtschaft würden. In einer Podiumsdiskussion am Mittwoch, 22. Juli, im Gasthof Cordes in Sievern fragt der BDM nach: Welche Meinung vertreten die Politiker unserer Region? Wie schätzen sie die aktuelle Situation ein?
Als Podiumsgäste sind eingeladen: der grüne Europaparlamentarier Friedrich Wilhelm Graefe zu Baringdorf, CDU-Bundestagsabgeordneter Enak Ferlemann, der EU-parlamentarische Sprecher der SPD Ronald Frerks aus Wanna, Christian Meyer als agrarpolitischer Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Landtag, Volker Bauermeister vom FDP-Kreisverband, der Vorsitzende des Landvolks Wesermünde Jan Heusmann sowie Martin Morisse, Vorstandsmitglied des BDM und Milcherzeuger. Moderiert wird die Diskussion von Superintendent Wilfried Bochow.
Die Veranstaltung im Gasthof Cordes, Lange Straße 3 in Langen-Sievern beginnt um 20 Uhr. Der BDM lädt alle interessierten Bürger zum Mitdiskutieren ein
http://www.nez.de/lokales/news0/milchpreis-bdm-diskutiert-mit-politikern.html
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Liebe Grüße
Günter
Was soll das bringen? Glaubt wirklich jemand, dass da eine konkrete Aussage kommt? Was kann denn die Politik gegen die starken Preisbestimmer machen? Nichts. 
Die Landwirtschaft gerade in unserer Region ist doch schon längst abgeschrieben. Nur die Großen werden überleben. Der Markt reguliert sich selbst. Was kümmert es da, wenn Höfe kaputt gehen, Darlehen gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise nicht mehr gewährt - bzw. gekündigt werden und riesige Ställe und neue Produktionsanlagen gebaut wurden, die heute mit 20 ct nicht mehr zu finanzieren sind.
Wen stört es, wenn der Landwirt jeden Morgen in den Stall geht und dabei sein letztes Geld wegfliegen sind zum Fenster raus, weil die Erlöse schon lange nicht mehr die Produktionskosten decken?
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