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Chancen des Alters - ein Bericht von Dr. Henning Scherf (SPD)
Ihr Lieben,
seit einiger Zeit denken meine Verlobte und ich öfter darüber nach, wie wir unseren Lebensabend verbringen wollen. Spätestens durch das konkrete Erleben meines schwer an Alzheimer erkrankten Vaters, der im November 2008 verstorben ist, wurde uns sehr klar, dass man sich möglichst rechtzeitig mit den Fragen von Gebrechlichkeit und Alter befassen sollte.
Welche Form von Senioren- oder Pflegeheim ist sinnvoll? Wenn es soweit ist, ist es zu spät, darüber nachzudenken. Besonders dann, wenn man damit rechnen muss, dass man kaum über große Reichtümer oder über eine hohe Rente verfügen wird. Denn die Plätze in den Senioren- und Pflegeheimen sind bekanntlich reichlich teuer!
Unsere Idee ist es nun, dass man sich rechtzeitig gleichgesinnte Personen sucht und gemeinsam ein geeignetes Haus kauft oder anmietet und entsprechend umbaut. Diese Gemeinschaft stellt dann direkt das erforderliche Personal für die Pflege etc. an!
Sehr ermutigend finde ich den persönlichen Bericht vom früheren Bremer Bürgermeister Dr. Henning Scherf (SPD), der seit 20 Jahren mit seiner Frau Luise in einer Hausgemeinschaft in der Bremer Innenstadt lebt, die er selber als Wohngemeinschaft bezeichnet.
Dieses Modell möchte ich hier zur Diskussion stellen. Wer hier mitdiskutieren will, schaue sich bitte den Vortrag von Henning Scherf an, bevor er sich hier äußert!
Zum Vortrag von Henning Scherf: Grau ist bunt – Chancen des Alters
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Liebe Grüße
Günter
Wenn ich an diesen Vortrag erinnert werde, stellen sich mir jedes mal die Nackenhaare hoch. Aus seiner speziellen finanziuellen und gesellschaftlichen Position heraus ist das offenbar alles ganz wunderbar, was er einem einscherfen will - schließlich soll das Buch darüber auch verkauft werden.
Mir macht keiner - und schon garkeiner, der sich auf der politischen Bühne nach oben hin durchgekämpft hat- weis, dass er sich in sowas einordnet. Zumal seine Frau mal in irgendeinem Interview verlauten ließ, "er würde seine Feinde zu Tode lieben".
Und das soziale Engagement wird doch nur gebührend akzeptiert, weil er prominent ist. Dasselbe gilt für den Absatz des Buches und die Gelegenheiten zu den Vorträgen.
Fazit: Eine schöne Zustandsbeschreibung ohne Praktischen Wert für den Normalbürger.
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mens irritans contra vitam corpore destinatam
Zitat:
Original von subkultur
Wenn ich an diesen Vortrag erinnert werde, stellen sich mir jedes mal die Nackenhaare hoch. Aus seiner speziellen finanziuellen und gesellschaftlichen Position heraus ist das offenbar alles ganz wunderbar, was er einem einscherfen will - schließlich soll das Buch darüber auch verkauft werden.
Nö, subkultur, das sehe ich ganz anders! Wenn sich, wie Günni schrieb, Gleichgesinnte rechtzeitig zusammenschließen und antesten, ob sie gut zusammenpassen, können sie dadurch ja gerade die hohen Kosten umgehen!
Verwechselst du hier möglicherweise deinen persönlichen Haß auf die SPD mit der Person Scherf???
Denn deine unbegründeten Vorurteile gegenüber Herrn Scherf kann ich so überhaupt nicht gelten lassen. Und, selbst wenn es nur Publicity für sein Buch wäre, was ich nicht glaube, die Idee an sich ist bombig!
Zitat:
Original von Sylvia
Verwechselst du hier möglicherweise deinen persönlichen Haß auf die SPD mit der Person Scherf ???
Ach Sylvio, da liegst du voll daneben.
An der Idee an sich habe ich übrigens nichts auszusetzen gehabt, nur an der dort geschilderten scheinheiligen Durchführung.
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mens irritans contra vitam corpore destinatam
Zitat:
Original von subkultur
Zitat:
Original von Sylvia
Verwechselst du hier möglicherweise deinen persönlichen Haß auf die SPD mit der Person Scherf ???
Ach Sylvio, da liegst du voll daneben.
An der Idee an sich habe ich übrigens nichts auszusetzen gehabt, nur an der dort geschilderten scheinheiligen Durchführung.
Scheinheilige Durchführung? Wo liegt denn dabei die scheinheilige Durchführung?
Das mußt du schon näher begründen! Solange du nur unterstellst, daß er seit 20 Jahren in dieser Hausgemeinschaft lebt, weil er jetzt (nach 20 Jahren!) ein Buch dazu schreiben will, erscheint mir das nicht schlüssig.
Wenn es seriös zugeht ist der Gedanke gut.
http://www.s-wie-senioren.de/wohnenundpflegeimalter/seniorenwg/index.html
Aber so?
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,z5vaz52j48ni83m4~cm.asp
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Man kann alles zensieren und durch Regeln beschränken. Nur dann darf man sich nicht wundern, wenn irgendwann viele weg bleiben.
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Ich baue grundsätzlich in allen Beiträgen absichtlich Rechtschreibfehler ein um den Leser und ganz speziell den "Klugscheissern" zusätzlichen Spaß zu bereiten und meine Beiträge interessanter zu machen.
Schön und gut. Man tut sich mit Leuten zusammen, mit denen man sich gut versteht. Aber was ist, wenn die Demenz dann ausbricht. Ein Demenzkranker schottet sich ab, ist argwöhnisch und verletzlich sowie auch verletzend. Seine Unterstellungen, die er ja dann auch selber glaubt; das ist ja ein Teil dieser Krankheit und zu bedenken.
In der Famile gibt es jetzt einen solchen Fall. Das Paar fast 60 Jahre verheiratet. Sie ist erst im Anfangsstadium, halt etwas vergeßlich, aber er will sie jetzt schon einweisen lassen.
Und wenn man dann mit einem Freundeskreis ein Haus zusammen erworben hat, dann könnten die eigenen Freunden zu Feinden werden, weil es die eigene Krankheit so vorschreibt und auch irgendwann die Geduld der anderen bröckelt, weil sie zum wiederholten Male die Brille geklaut haben, oder die Fernbedienung versteckt hat, selber hat man sie ja keinefalls in den Mülleimer gesteckt.
Den Bericht von diesem Herrn Henning Scherf konnte ich leider nicht weit verfolgen, weil dieser Film ewig stockte und mein PC sich ewig aufhängt.
Meine "Abers" beruhen sich eher auf Erfahrungen mit Demenzkranken.
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Ein bißchen weniger ICH, aber viel mehr WIR!
Gerechtigkeit fängt an, wenn man an ALLE denkt
MMM
Ihr Lieben,
für alle, die den Fernsehbeitrag aus technischen Gründen (zu langsames DSL usw. ) nicht anschauen konnten, gibt es hier einen sehr ausführlichen Vortrag von Dr. Henning Scherf zum gleichen Thema. Diesen Vortrag könnt Ihr Euch vor dem Anhören auf Eure Festplatte runterladen und dann von dort aus abspielen.
Scherf hielt diesen Vortrag am Dienstag, 02.Dezember 2008, an der Fakultät für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft der Universität Hamburg.
subkultur, ich hoffe, dass Du Deinen Vorwurf der "scheinheiligen Durchführung" nach dem Anhören noch einmal überdenkst.
Altern in der Gesellschaft
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Liebe Grüße
Günter
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